StudentsStudents Rostock

Informationsportal für Studierende in Rostock

Corona-Virus? Ist doch eigentlich ganz gut!

Das Corona-Virus ist derzeit in aller Munde. COVID-19 ist der wundervolle Name des Erregers, der ganz Deutschland in Angst und Schrecken versetzt. Ganz Deutschland? Nein! Hoch im Nordosten des Landes, in einer idyllischen Stadt an der Ostsee, wehrt sich ein Autor gegen die Panik, die das Virus auslöst. Ich finde Corona einfach toll! Ganz ehrlich. Und um meine Freude mit Euch zu teilen, habe ich einmal alle Gründe zusammengetragen, die mich so positiv stimmen.

Präventionsmaßnahmen

Bisher haben sich noch nicht allzu viele Menschen in Deutschland mit dem Virus angesteckt. Damit das so bleibt, gibt es einige Präventionsmaßnahmen, die unbedingt eingehalten werden sollten. Die Vorteile dieser gehen weit über die Verringerung der Ansteckungsgefahr hinaus:

(1) Kinder und Enkel sollen ihre Großeltern nicht mehr besuchen, habe ich gehört. Euer Körper wird sich bedanken. Den Kuchen, den Oma sonst backt, müsst Ihr nun selbst backen. Der Vorteil: Wenn Ihr satt seid, dürft Ihr endlich aufhören zu essen, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.

(2) Regelmäßiges Händewaschen wird empfohlen. Alle diejenigen da draußen, die bisher nach dem Pinkeln Wasser sparen wollten und auf das Reinigen der Hände verzichtet haben, bekommen nun also die Chance dazuzulernen und sich an ein ordentliches Waschen zu gewöhnen.

(3) Stellt Euch vor, Ihr wollt jemanden begrüßen, wisst aber nicht, ob Ihr beide noch beim Händeschütteln festhängt oder schon beim Umarmen angekommen seid? Kein Problem, in Zeiten von Corona wird der „Wuhan Shake“ empfohlen, also eine Berührung der Füße. Dieser Gruß ist nahezu keimfrei und bietet zudem auch noch das Potenzial, demnächst zur gängigen Gangster-Begrüßung unter Jugendlichen zu werden.

Der Wuhan Shake

Quarantäne

Stellt Euch vor, Ihr werdet in Quarantäne gesteckt. Zwei Wochen lang nicht das Haus verlassen, keine Menschenseele sehen und auf der Couch rumhängen. Klingt fast wie ganz normale Semesterferien im Winter, oder? Finde ich auch, ist also gar nicht so schlimm. Hier ein paar konkrete Gründe, weshalb:

(4) Der Frühling ist die Zeit des Frühjahrsputzes. Wenn Ihr den ganzen Tag zuhause seid, seht Ihr, wie die Sonne durch die Fenster scheint und den Dreck hervorhebt, der sowohl von außen, als auch von innen an den Scheiben klebt. Ihr könnt also endlich mal wieder Fenster putzen!

(5) Wenn Euch eh kein Mensch sehen darf, bleibt endlich mal Zeit, um Shampoo zu sparen. Zwei Wochen lang die Haare nicht waschen, was gibt es Besseres?!

(6) Ihr habt vor Jahren ein Abo für Netflix, Amazon Prime, Spotify Premium und die Bravo abgeschlossen, kommt aber nur selten dazu, das alles zu nutzen? Corona verschafft euch endlich die Zeit, die Ihr sonst nie hattet.

Hamsterkäufe

Schaut man sich die Regale im Supermarkt an, könnte man meinen, der Deutsche ernähre sich von Klopapier. Plötzlich scheint ihm auch egal zu sein, ob er nun eins-, zwei-, drei- oder vierlagige Tücher benutzt. Alles ist besser als ein DIN-A4-Blatt, das eigentlich als Druckerpapier dienen sollte. Doch die Hamsterkäufe haben auch ihre Vorteile:

Etwas unscharf, aber deutlich genug sichtbar: Der Deutsche isst Toilettenpapier.

(7) Nicht nur das Toilettenpapier, sondern auch Nudeln und Dosenfutter werden knapp. Das ist gar nicht so schlimm, denn aktuell ist eh Fastenzeit. Gibt es also im Supermarkt kein Essen mehr zu kaufen, könnt Ihr doch einfach anfangen zu fasten. Dadurch hat sich dann ganz nebenbei auch die Frage nach dem Klopapier erübrigt.

(8) Hamsterkäufe kurbeln die Wirtschaft an. So viel H-Milch auf einmal wurde noch nie gekauft. Endlich können die Bauern unseres Landes von ihrem Monatsgeld leben. Das ist auch gut so, denn wenn bald alle Betriebe aufgrund des Virus geschlossen werden, benötigen sie ein kleines Polster zum Überdauern.

(9) Der Ausverkauf von Desinfektionsmitteln hat auch sein Gutes. Die überarbeiteten Ärzte, die für das Leben anderer täglich Überstunden schrubben, können endlich einmal in ihren wohlverdienten Urlaub gehen. Denn das Fehlen von Desinfektionsmittel in Arztpraxen und Krankenhäusern bedeutet gleichzeitig auch, dass Operationen nicht mehr durchgeführt werden können. Ist doch toll, oder?!

Ich hoffe, dass ich Euch verdeutlichen konnte, dass Covid-19 keineswegs das üble Monster ist, als das es so häufig beschrieben wird. Die Angst vor dem Virus ermöglicht unserer Gesellschaft, endlich wieder Überlegungen zu Dingen anzustellen, die vorher leider oft vernachlässigt wurden. Wir raten Euch: Verfallt nicht unnötig in Panik, denkt an Eure Hygiene und schützt die Risikobevölkerung, also Menschen mit Vorerkrankungen und ältere Personen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.