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Haare selber schneiden: Wieso eigentlich nicht?! (Mit Ergebnis)

Haare selbst schneiden

Die ersten Wochen des neuen Semesters sind bereits wieder rum. Stressige Wochen. Tage, an denen man weder viel Zeit, noch Geld hat, da man damit beschäftigt ist, Bücher zu kaufen und sich selbst zu organisieren. Ungünstig, wenn in einer solchen Zeit das Kopfhaar ins Unermessliche wächst. So fasste ich den Entschluss, die Sache einfach selbst in die Hand zu nehmen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Deshalb nun: Die Geschichte davon, wie ich mir selbst die Haare schnitt…

Vorwort: Was habe ich zu verlieren?

Eigentlich nichts, außer natürlich meine Haare. Zwinkersmiley. Aber Spaß beiseite, tatsächlich habe ich im Falle eines Falles vorgesorgt und mich mit dem Gedanken angefreundet, notfalls mit einer Glatze herumzulaufen.

Das tat ich vor einiger Zeit ohnehin schon und es wäre für mich persönlich kein Weltuntergang, wenn bei einem Scheitern meines Projekts der Kahlschlag herhalten müsste. Eine Haarschneidemaschine existiert aus dieser Zeit ebenfalls noch, sodass die Rahmenbedingungen für mein waghalsiges Abenteuer stehen.

Student Haare schneiden
Der heilige Gral: Die Haarschneidemaschine.

Akt I: Der Kampf mit der Schere

Nun gut. Meine beiden Klappspiegel sind eingestellt, die Maschine ist geladen und die Haare sind gewaschen. Es kann losgehen. Ich erinnere mich an ein DIY-Video von YouTube, in dem ansatzweise erklärt wird, wie man sich selbst einen Übergang hinbastelt. Ganz easy natürlich.

Denkste. Nach geschlagenen zwanzig Minuten sind zumindest die Seiten auf 0,5 mm abrasiert. Besagter Übergang? Fehlanzeige. Ich sehe von vorne aus, wie ein sechzehnjähriges nullachtfuffzehn Kind aus den frühen 2010ern. So kann das nicht bleiben. Der gefürchtete Part ist deshalb an der Reihe. Ich muss mir die Haare am Hinterkopf schneiden.

Was für den einen selbstverständlich klingen mag, ist für mich in dem Moment so weit verdrängt worden, wie Hansa von den Abstiegsplätzen. Nichtsdestotrotz muss ich da jetzt durch. Dem Klappspiegel sei dank, kann ich da hinten eigentlich alles ganz gut sehen. Blöd nur, dass meine Bewegungen spiegelverkehrt verlaufen. Ha! Wer hätte das gedacht! Erneuter Zwinkersmiley.

Dem verwirrenden Spiegelbild zum Trotze, schlage ich mich eigentlich ganz wacker… finde ich. Nach einiger Zeit gewöhnt man sich daran und ich denke, dass sich das Ergebnis blicken lassen kann. Grund genug, heute Abend doch noch mit meinen Freunden ins ST zu gehen, schließlich kann ich mich ja so wieder unter die Leute wagen.

Haare selbst frisieren
Der Ausdruck des Triumphs: Das Duckface.

Akt II: Die Sache mit der Realität

Gespannt auf die Reaktionen, komme ich erwartungsvoll im ST an. Gelächter. „Das hast du selbst gemacht? Sieht man!“, „Wat? Viel zu lang!“ und „Naja, du kannst ja immer noch ’ne Glatze schneiden.“ waren nur einige der Kommentare meiner Freunde.

Toll, jetzt stand ich knapp zwei Stunden vorm Spiegel für solche Reaktionen. Das lass‘ ich nicht auf mir sitzen, denke ich und nehme mir vor, da noch einmal gründlich nachzubessern!

Akt III: Das finale Ergebnis

Gut. Bevor ich mir nun tatsächlich eine Glatze schneide, welche sinnbildlich für das Scheitern meines Projekts stehen würde, versuche ich es ein letztes Mal. Wie wäre es, wenn ich die Mitte einfach noch ein wenig kürzer schneide. Vielleicht reicht das schon aus?

Tatsache, dieses Ergebnis kann sich nun wirklich sehen lassen! Manchmal fehlt eben nur ein kleiner Handgriff. Ich sehe wirklich (fast) so aus, als käme ich direkt vom Friseur. Und das für lau! Auch die Kommentare meiner Freunde sind verstummt, als ich ihnen Bilder meiner Frisur via Whatsapp zukommen lasse. In your face und so!

Haare selber schneiden
Kurz und schnittig – passt!

Mein Fazit

Wer risikobereit ist und Geld sparen möchte, sollte es ruhig einmal versuchen, sich selbst die Haare zu schneiden. Neben der Sparerei hat man nämlich auch noch unheimlich viel Spaß und kann gegebenenfalls hinterher stolz auf sich sein! Ob man dabei allerdings Zeit spart, ist die andere Sache. Das trifft vermutlich erst dann zu, wenn man geübt ist. Ich jedenfalls, werde es demnächst wieder versuchen!

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