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13 einfache Umwelt-Tipps für Rostocker Studierende

Passend zur Nachhaltigkeitswoche haben wir uns gedacht, dass wir euch ein paar Tipps geben, wie ihr als Studierende Kleinigkeiten in eurem Alltag verändern könnt, um der schwer angeschlagenen Umwelt einen Gefallen zu tun:

(1) Schon seit der Grundschule gilt: Hast du Kaugummis, bist du der King! Sieht in der Vorlesung fünfzehn Jahre später nicht anders aus. Genau genommen verteilst du da aber eine Mischung aus Zucker, Gummi, Plastik, Aluminium und was man eben noch so im Chemiebaukasten findet. Daher nicht schauen, wer den hart gekauten Kaugummi am weitesten ins Gebüsch schießen kann, sondern ab in den Mülli damit.

(2) Wer verbringt nicht gerne laue Sommerabende bei einem Barbecue im Barni? Große Flächen zum Sitzen und genug schattige Plätzchen, falls es doch mal zu warm sein sollte. Achte aber auf die aktuelle Stufe der Waldbrandgefahr und gehe verantwortungsbewusst mit Feuer um, sonst ist nicht mehr viel mit Chillen im Wald.

(3) Grillen am Stadthafen ist cool, den Müll wieder mitnehmen noch besser. Wind und Menschen treiben ihn sonst ins Wasser und in dem Fall gibt’s kein „Das sammelt schon jemand auf.“ Die Warnow wird’s dir danken!

(4) Für den Strand und die Ostsee verhält es sich genauso! Und falls ihr bei den hinteren Aufgängen ein Feuerchen macht, dann bitte nur an den vorgesehenen Plätzen und mit mitgebrachtem Holz. Nicht die Büsche und Äste aus der Nähe abrupfen!

(5) Geht eigentlich irgendjemand wegen was anderem zum Campustag als den kostenlosen Kullis? Der Reiz dahinter ist verständlich, aber einen vernünftigen Stift zu kaufen, bei dem du bei Bedarf nur die Mine austauschen musst, ist für die Umwelt sehr viel sinnvoller.

(6) Kaufe deine Lehrbücher gebraucht. So können bereits vorhandene Ressourcen verwendet und dein Geldbeutel geschont werden.

(7) Gleiches gilt übrigens auch für alles andere – Stichwort Ebay Kleinanzeigen, Kleiderkreisel, Rebuy und Co.

(8) Keine Lust zu kochen und wieder auf TK-Pizza umgestiegen, obwohl du noch irgendwelches Gemüse zu Hause rumliegen hast? Mach‘ dir lieber was Schickes aus dem, was du schon da hast. Das muss nicht lange dauern, du verschwendest keine Lebensmittel und Mutti und Vati wären stolz auf dich!

(9) In der Mensa wieder zu viele Nudeln auf den Teller geschaufelt? Nachvollziehbar. Die Reste müssen aber gar nicht weggeschmissen werden. Die kannst du mit nach Hause nehmen – am besten in einem wiederverwendbaren Behälter – und sie nach der Partynacht genüsslich schnabulieren.

(10) Getränke aus Plastikflaschen sollten eigentlich schon lange out sein, aber sie sind nun mal günstig, oder? Weißt du, was noch günstiger ist? Leitungswasser, das man in der Uni in wiederverwendbare Flaschen füllen kann. Hier in Rostock muss man von Leitungswasser nicht sterben und es schmeckt sogar ziemlich gut.

(11) Und statt Coffee-to-Go im Einwegbecher kannst du dir dein Getränk bei vielen Bäckern und Cafés schon in einen mitgebrachten Becher füllen lassen.

(12) Wo wir schon bei Getränken sind: der Strohhalm. Dafür bekannt, dass Erfrischungsgetränke aus ihm getrunken besser schmecken. Psychologisch lässt sich das sicher gut erklären, aus mangelnder Kompetenz sagen wir an dieser Stelle aber nur, dass das eigentlich Mumpitz ist und dass der Long Island aus dem Strohhalm der gleiche Long Island wie aus dem Glas ist. Fazit: Das Röhrchen kannst du getrost weglassen.

(13) Und zu guter Letzt: Nimm statt einer Plastiktüte lieber einen Jutebeutel. Woran soll man sonst erkennen, dass du ein Student bist?


Das ist natürlich bei weitem nicht alles was wir alle zusammen tun können und müssen! Deswegen teilt gerne mit uns, was ihr in eurem Uni-Alltag verändert habt, um unserer lieben Erde etwas Gutes zu tun.

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