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Mission Nichtraucher – Wie ich es geschafft habe, mit dem Rauchen aufzuhören

Neues Jahr, neues ich – Die guten Vorsätze sind grade wieder im Trend. Bereits in anderen Artikeln von uns, haben unsere Autoren über gute Vorsätze berichtet. Sei es Sport oder Teilzeitveganismus. In diesem Artikel setzt sich der Autor mit der Sucht des Rauchens auseinander und warum es sich lohnt aufzuhören.

Fluppe, Kippe, Ziggi oder Sargnagel. Ich war eigentlich nie ein Starkraucher. Vielleicht so 2 bis 3 Zigaretten am Tag(manchmal mehr, manchmal weniger). Aber das wirklich täglich. Kam Bier ins Spiel, dann wurde es schon mal schnell zweistellig. Ich hatte mir auch immer gesagt, dass es tatsächlich schmeckt und habe deswegen auch nur gedrehte Kippen geraucht, die Fertigzigaretten hab ich meistens abgelehnt. Vor ein paar Wochen hab ich nun die Papes und Filter an den Nagel gehangen.

Typische Routine nach dem zweiten Bier

Warum eigentlich aufhören?

Ich hatte ehrlich gesagt einfach keinen Bock mehr. Die Frage nach dem „Warum?“ lässt sich also ganz easy beantworten. Aber damit der Teil auch einen allgemeinen Nutzen hat, könnt ihr hier lesen, warum es cool ist, die Finger vom Glimmstängel zu lassen.

  • Gesundheit: Dass Rauchen die Gesundheit beeinflusst, ist wohl jedem klar. Lunge, Herz, Haut und Zähne – Alles ist betroffen. Die einzig spürbare Auswirkung auf meinen Körper war, dass „nur“ meine Kondition deutlich darunter gelitten hat*klopft aufs Holz*. Auch wenn es im Amateurfußball heißt: „Sportler ist, wer raucht und trinkt und trotzdem seine Leistung bringt„, geil war es nicht festzustellen, dass die Pumpe bereits nach 40 Minuten beim Fußball anfing, auf Hochtouren zu laufen.
  • Kosten: Das Ganze ist auch eine teure Angelegenheit. Ich habe bei meinem Konsum durchschnittlich 8 Euro alle 2 Wochen bezahlt. Das auf’s Jahr hochgerechnet sind etwa 208 Euro. Was auf meine 5 Jahre Raucher Dasein bezogen 1040 Euro wären, also eine Monatsmiete für ein 8 qm Zimmer in München. Liest das nun ein „Package a day“ Raucher, dann sollte er den Taschenrechner lieber direkt weglassen.
  • Geruch: Dat stinkt. Einige Male kam ich zuhause rein und bekam von Oma den Spruch: „Na, hast wieder eine durchgezogen?“. Wer hätte es gedacht, aber rauchen stinkt. Habt ihr schon mal nach einem Abend in einer Raucherkneipe an eurem Shirt gerochen? Eklig. Ob Raucher oder nicht.
  • Den Mitmenschen zu Liebe: Zum einen hat man Freunde und Familie, denen man auch etwas bedeutet. Eine alte Floskel, die aber wahr ist. Sie wollen ja schließlich, dass man möglichst lang lebt. Zum anderen haben die Mitmenschen eigentlich auch keine Lust passiv zum Raucher zu werden, weil sie möglichst lang leben wollen.

Wie schaffe ich das?

Akupunktur, Hypnose oder Seminare. Alles hoch angepriesene Heilmittel, die einem das Rauchen abgewöhnen sollen. Ich habe tatsächlich einfach aufgehört. Die ersten Tage waren relativ einfach und ich habe nicht einmal ans Rauchen gedacht. Nach einer Woche hatte ich dann schon Bock auf eine Zigarette abends. Da habe ich aber die Finger von gelassen. Das Ende des Rauchens mit dem Anfang der Prüfungsphase zu verbinden, war wahrscheinlich einer meiner weniger schlauen Ideen. Grade in stressigen Zeiten greift man eher zur Zigarette. Ich habe für mich 3 Wundermittel gefunden, die mir das Ganze definitiv erleichtern.

  • Sport, viel Sport
  • gesundes Essen (oft wird ja gesagt, wer aufhört mit rauchen, der nimmt zu) so schlagt ihr zwei Fliegen mit einer Klappe
  • Kaugummis

Beim Sport denke ich nicht einmal dran zu rauchen, umso witziger finde ich es, wenn Leute sich vor das Fitnessstudio setzen und erst einmal eine rauchen.

Was ich am Rauchen vermisse

Oft bin ich abends einfach an die „frische“ Luft gegangen, habe mir Kopfhörer aufgesetzt und eine geraucht. Das war für mich dann quasi immer das Ende des Tages. Ein Ritual.

Auch beim Feiern gehen, dient rauchen als eine Art Socializer. „Haste mal ein Feuer?“ oder „Kann ich mir eine drehen?“ So fangen viele Gespräche an. Auch einige meiner Kommilitonen habe ich so besser kennengelernt. Dann bleibt da noch der Nikotinflash. Einige haben ihn gar nicht mehr, ich hatte ihn eigentlich jeden Tag und fand es befriedigend.

Letzten Endes bleibt aber zu sagen: Rauchen fetzt eigentlich so gar nicht. Früher wurde es zwar umworben und empfohlen, aber eigentlich hat das Rauchen nur negative Aspekte. Ich fühle mich besser, das Essen schmeckt auf jeden Fall intensiver und mein Körper bedankt sich bei mir. Aufhören lohnt sich also definitiv.

Habt ihr mit dem Rauchen aufgehört und habt ein Wundermittel um stark zu bleiben? Lasst es uns gerne wissen!

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