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American Football ohne Kopfschmerzen, geht denn das?

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Den diesjährigen Super Bowl sahen in Deutschland im Schnitt 1,78 Millionen Zuschauer. Weltweit sind es fast 1 Milliarde Menschen, die sich das Spiel mit den vielen Pausen anschauen. Die Begeisterung wächst, auch in Rostock. Die Rostock Griffins haben auf Facebook fast 6.000 Likes und spielen aktuell in der Regionalliga Ost. Für die eingefleischten American Football Fans unter euch, ist das sicherlich kalter Kaffee. Für diejenigen von euch, die jedoch gerade erst mit dem Sport warm werden, haben wir einen Vorschlag: bevor ihr euch Helm voran ins Getümmel stürzt, schaut euch doch erst einmal die freundlichere Alternative an: Flag Football.
Aber was ist Flag Football? Das ist American Football, aber mit Fähnchen. Der wesentliche Unterschied ist, dass es keine Tackles gibt, der Gegner also nicht mit Körperkontakt gestoppt wird. Statt eines Tackles, wird an der Fahne beziehungsweise dem Fähnchen (Flag) des Gegners gezogen. Dieses ist an der Hüfte befestigt. Ansonsten sind die Regeln dem Original sehr ähnlich. Die weiteren Regeln des American Football werden wir euch jetzt nicht erläutern, das Interesse solltet ihr schon selbst entwickeln.

American Football tut den Knochen nicht gut
American Football tut den Knochen nicht gut

Die brutalen Zusammenstöße und dramatischen Verletzungen bleiben somit beim Flag Football aus. Das macht den Sport ideal für Kinder, Frauen und Menschen, die keine langfristigen gesundheitlichen Schäden davon tragen wollen. Außerdem spart man sich das teure Equipment.
Flag Football ist nichts für Jammerlappen
Flag Football ist nichts für Jammerlappen

Was für die Normaldenkenden unter euch klare Vorteile darstellt, ruft bei manchen Menschen (vielleicht sind sie bereits zu oft auf den Kopf gefallen), großen Spott hervor. Tom (Student, 22), der selbst an der Hochschule und in seinem Verein den Baltic Blue Stars trainiert, kennt die Vorurteile:
»Natürlich wird sich viel über den fehlenden Kontakt amüsiert. Bei einigen gibt es da wohl die Vorstellung, dass Flag Football eher dem Tanzen oder Cheerleading ähnelt. Ich möchte die blöden Sprüche nicht reproduzieren, sehe aber ein, dass es komisch ist, sich erwachsene Menschen beim Abreißen von bunten Kunststofffetzen von den Hüften vorzustellen. Tatsächlich aber haben das auch alle »echten« Footballer aus der NFL irgendwann in ihrer Jugend gemacht und sportmännischer Respekt gehört einfach dazu.«
Flag Football bringt den ganzen Körper in Bewegung. Die verschiedenen Positionen ermöglichen es jedem, seine Stärken auszuspielen und sich im Team zu engagieren. Für all diejenigen, die den amerikanischen Kultsport näher kennen lernen wollen, ist Flag Football auf jeden Fall einen Versuch wert. Und an der Universität Rostock könnt ihr es lernen. Jeden Montag auf dem Sportplatz »Am Waldessaum«, 16.30 bis 18.00. Freie Plätze gibt es noch, ein Probetraining ist kein Problem. Dasselbe gilt für die Baltic Blue Stars, die euch ebenfalls gerne zur Probe trainieren lassen.
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Spielt ihr Flag Football? Oder wollt ihr mehr darüber wissen? Dann teilt eure Erfahrungen und Wünsche mit uns in den Kommentaren.

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