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Studieren mit Katze

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Studieren mit Kind war gestern, Studieren mit Katze ist heute! Niedlicher, kuscheliger und wesentlich preisgünstiger als jedes Baby, kommen diese Lebensretter daher und sie erleichtern uns sogar (manchmal) noch das Studium.

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Wo sollen wir anfangen? Ach genau. Einer der größten Vorteile des Zusammenlebens mit einer Katze ist, dass man die Menschen in seiner Umgebung verwirren kann. Sprecht von eurem Mitbewohner so wie es eure Freunde tun, die in Menschen-WGs wohnen.

„Ich bin so müde, mein verdammter Mitbewohner ist schon um sechs Uhr durch die Wohnung gepoltert.“

„Zwei Minuten nicht aufgepasst und schon hat mein Mitbewohner mir die Pizza geklaut.“

„Mein Mitbewohner hat heute früh mal wieder auf den Teppich gekotzt.“

Eure Freunde werden wissen, dass es sich um eine Katze handelt. Aber Fremde nicht. Also müsst ihr auf jeden Fall Folgendes erwähnen:

„Ich hasse es wirklich, wenn mein Mitbewohner seinen haarigen Schwanz auf den Tisch legt.“

Dann müsst ihr nur noch entscheiden, ob ihr den (an dieser Stelle meist schockiert guckenden) Fremden aufklärt oder doch lieber damit lebt, dass er euch für verrückt hält. Ehrlich gesagt, kann auch eine Aufklärung dazu führen, dass ihr für verrückt gehalten werdet.

Doch wenn fremde Menschen euch nicht mögen, kann euch das egal sein. Zu Hause wartet immer jemand auf euch, der euch so liebt, wie ihr seid. Da wir hier jedoch nicht von Hunden sprechen, kann es gut sein, dass eure Katze euch zwar liebt, es aber für sich behält. Oder versucht, es mit allen Mitteln zu verbergen. Am besten, indem sie das Gegenteil von Liebe zeigt. Was wir sagen wollen, es wartet zwar jemand auf euch, aber dieser jemand zeigt euch möglicherweise nur sein Hinterteil oder ignoriert euch.

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Anders als bei einer Beziehung, die möglicherweise von dem ein oder anderen Leser für „wertvoller“ gehalten wird, kann eure Katze euch nicht verlassen. Selbst nach einem Streit, bleibt die Vordertür geschlossen und ihr müsst eure Probleme ausdiskutieren. Das ist sehr viel gesünder. Und wer schon mal versucht hat, seine Freundin während eines Streits in der Küche einzusperren, der weiß, dass eine Katze unkomplizierter ist. Ähnlichkeit besteht allerdings, wenn ihr gegen ihren Willen Nähe sucht. Sowohl Freundin als auch Katze können erhebliche Kratzspuren hinterlassen.

Wer nach einem langen Uni-Tag um 13 Uhr nach Hause kommt, der hat sich ein bisschen Ruhe verdient. Während die stubentigerlosen Studenten nach Hause kommen, sich auf ihr Bett werfen und alleine schlafen, bekommen die besseren Studenten eine Portion Haare, einen warmen Schoß und eine Runde Gratisschnurren verpasst. Nur wer eine Katze hat, kann die dadurch entstehende innere Ruhe wirklich nachvollziehen.

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Wirklich wichtig wird die Katze aber erst, wenn es zur Apokalypse kommt. Wir verraten euch das Datum für die Apokalypse an dieser Stelle noch nicht, aber wenn es so weit ist, wird euch eine Katze im Fellwechsel wertvoller erscheinen, als alles andere. Denn schon mit der Haarmenge eines nachmittags lässt sich ein Pullover stricken. Nach drei Tagen könnt ihr eure Wohnung vollständig isolieren. Winter is coming und kein Schattenwolf wird euch retten (werden die von Staffel zu Staffel nutzloser?), doch eure Katze schmust euch zur Seite! Ultra-wichtig werden sie, falls es eine Mäuseapokalypse geben sollte (bei uns habt ihr es zuerst gehört!).

PS: An dieser Stelle möchten wir uns aus tiefstem Herzen bei den Allergikern entschuldigen. Ihr seid schwer gestraft. Wir würden euch gerne umarmen, doch wahrscheinlich ist das keine gute Idee, weil naja…wir haben gerade erst mit einer Katze gekuschelt.

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