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Schaffe, schaffe! Rostock wandelt sich

Bauprojekte in Deutschland sind doch ein wundervolles Thema. Da will jeder mitreden. Über kaum etwas lässt sich so schön meckern, wie Baustellen und Langzeitsteuerfresser. Wir berichteten bereits mehrfach (u.a. Hier ) über Rostocker Bauprojekte. Wir wollen, dass ihr nicht von neuen Gebäuden überrascht werdet (jeder Betrunkene weiß, wie weh es tut, wenn man gegen ein Haus rennt) und bringen euch daher regelmäßig Updates aus unserer Hansestadt.
1. Lütten Klein
Dort wo einst die Salvador-Allende-Klinik stand, plant die WG Union ein 22-stöckiges Hochhaus zu bauen (Kosten geplant: 40 Millionen Euro). Für die meisten von uns wird dies jedoch nicht mehr während der Studienzeit geschehen. Aufgrund einer komplizierten Fernwärmeleitung, wird das Projekt nicht vor 2020 fertig gestellt werden. Besonders erschwert werden die Bauarbeiten auch durch das hohe Verkehrsaufkommen rund um den Warnowpark. Künftig soll dort daher ein Kreisverkehr entstehen.
2. Groß Biestow
Das Mammutprojekt „Groß Biestow“ erhält einen Dämpfer. Schuld ist aber kein Mammut sondern die Knoblauchkröte*. Der Hoppenhofsoll ist das Laichgebiet der Kröte, die unter Artenschutz steht. Weitere Mieter sind die Erdkröte, der Teichmolch und der Teichfrosch. Daher wird das Bebauungsgebiet für Groß Biestow möglicherweise noch verkleinert werden. Auch andere Themen werden zur Zeit noch heftig diskutiert: so ist zum Beispiel noch nicht festgelegt, ob neben Wohnhäusern auch eine Kita und Flächen für Spielplätze eingerichtet werden sollen.
Wir halten euch auf dem Laufenden.
3. Studentenwohnungen in Warnemünde
Das Hochhaus der Wiro auf der Mittelmole soll (unter anderem) für Studenten hergerichtet werden. Wo früher Scandlines residierte, sollen bald mindestens 100 Studenten, Auszubildende und Sportler Platz finden. Die Umbaukosten werden circa 3 Millionen Euro betragen. Voraussichtlich können die ersten Bewohner 2018 in das sogenannte „WIROtel“ einziehen. Einen besseren Blick hat wohl bisher noch kein Studentenwohnheim in Rostock.
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*Unnötiges Trivialwissen, das Ihr im Vergleich zu wichtigen Prüfungsfakten im Kopf behalten werdet: Die Knoblauchkröte (Pelobates fuscus) gehört zur Gattung der Europäischen Schaufelfußkröten. 2007 wurde sie als „Lurch des Jahres“ ausgezeichnet. Sie wird bis zu 8 Zentimeter groß und ist nachtaktiv. Der Name „Knoblauchkröte“ kommt von ihrer Eigenschaft, bei Stress stark zu stinken (ähnlich wie der einheimische Student in der Prüfungsphase).

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