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Der StuRa: Präsident Mark Lukas Möller stellt ihn Euch vor.

stura universität rostock

Der StudentINNenrat ist das Parlament der Studierenden. Was euer Parlament macht und wer sich darin engagieren sollte, wollen wir euch erklären. Hilfe bekommen wir dabei vom StuRa Präsidenten Mark Lukas Möller. Er ist gebürtiger Rostocker und studiert Informatik im Master.

Mark Lukas Möller bei der Arbeit im Grünen Ungeheuer
Mark Lukas Möller bei der Arbeit im Grünen Ungeheuer

StudentsStudents: Danke, dass Du Dir Zeit für uns genommen hast. Beschreibe doch bitte einmal in ein paar Sätzen, was der StudentINNenrat eigentlich ist.
Der StuRa ist das meinungsbildende Organ der Studierendeschaft. Wir positionieren uns in hochschulpoltischen Fragen. Der StuRa wählt außerdem den AStA, schlägt den Prorektor vor, kümmert sich um den Haushalt. Wir sind auch mit anderen Studierendenvertretungen in Mecklenburg Vorpommern vernetzt. Es geht auch um den bundesweiten Austausch der Interessen. Gewählt wird im Sommersemester. Bis Montag (09.05./ 15Uhr) kann man noch Vorschläge einreichen oder sich selbst bewerben.
StudentsStudents: Du bist jetzt seit über drei Monaten Präsident des StuRas, wie hast Du die Zeit erlebt?
Gute Frage, einerseits spannend, andererseits schwierig. Schwierig ist es, weil es sehr zeitaufwändig ist. Ich muss in den Gremien anwesend sein, Interessen repräsentieren. Außerdem StuRa Sitzungen leiten, den AStA besuchen, mit dem Rektor und Kanzler in Verbindung bleiben und so weiter. Das ist zeitlich schon ein sehr hohes Pensum. Noch erschwert wurde das Ganze dadurch, dass ich zum Zeitpunkt meiner Wahl, an meiner Bachelorarbeit saß. Aber es ist auch sehr spannend: Ich habe Spaß an meiner Arbeit. Die Kommunikation mit anderen Gremien, die Arbeit mit dem AStA und dem Rektorat. Man erhält im Senat und im Konzil Einblicke, die sonst kaum einer bekommt. Ich begleite Probleme von Thematisierung bis zur Umsetzung einer Lösung.

StudentsStudents: Martin Sonneborn, immerhin Mitglied des Europaparlaments, hat Dich bei Facebook erwähnt- weil Du Mitglied der Partei »DIE PARTEI« bist. Wie ernst hast Du Deinen Wahlkampf eigentlich geführt?

Bier-ernst (lacht). Da fragt man sich, wie kam das eigentlich zustande, oder? Jemand hat auf einer Silvesterparty einfach mal angefragt, ob ich nicht zur Wahl des StuRa Präsident antreten möchte. Alle fanden das gut, ein regelrechter Hype entstand in kürzester Zeit. Der Wahlkampf lief vor allem über Facebook, es war auch viel Satire dabei. Und »Die Liste« war das vorherrschende Kommunikationsmittel. Doch als es dann ernst wurde, musste ich mich dann auch mit unipolitischen Themen beschäftigen. Dann habe ich mich natürlich eingearbeitet und ich habe ein ernstes Bestreben entwickelt, produktiv zu sein. Andere Mitglieder des StuRas haben mich zu Beginn darum gebeten- und ich zitiere hier- den StuRa »nicht gegen die Wand zu fahren«. Mittlerweile bekomme ich sehr viel positives Feedback zu meiner Arbeit.
Martin Sonneborn gratuliert Mark Lukas Möller auf Facebook
Martin Sonneborn gratuliert Mark Lukas Möller auf Facebook


StudentsStudents: Wem würdest Du empfehlen, sich im StuRa zu engagieren?

Prinzipiell jedem. Jedem der Unipolitik gestalten will, sowohl nach innen als auch die Außenwirkung der Studierendenschaft. Aber man braucht schon genug und auch regelmäßig Zeit. Der StuRa lebt von der Partizipation des Einzelnen. Wer eher Interessen vertreten will, die sich auf das eigene Fach beziehen, sollte sich auch im Fachschaftsrat engagieren. Und wer sich noch nicht sicher ist, ob der StuRa etwas für ihn oder sie ist, der kann auch einfach in eine der Sitzungen reinschnuppern (die nächste ist am 11.05.).
StudentsStudents: Ganz unabhängig vom StuRa, was macht für Dich das Leben in Rostock so besonders?
Oh, naja ich bin gebürtiger Rostocker und komme auch selten raus aus der Stadt, deshalb habe ich kaum Vergleichsmöglichkeiten. Aber ganz klischeehaft würde ich sagen, die Ostsee und die Warnow liebe ich sehr. Man ist in wenigen Minuten an der Ostsee oder der Warnow und kann die Füße im Wasser baumeln lassen. Außerdem haben wir wirklich viele Grünflächen zum Entspannen. Im Sommer fahre ich gerne in den botanischen Garten, der ja sehr zentral liegt. Dort ist es ruhig und mit Laptop und Decke kann man dort auch super arbeiten.
Außerdem sind wir eine Uni-Stadt und haben somit eine große regionale und kulturelle Durchmischung. Mit kulturell meine ich beispielsweise das FishFestival, die multikulturellen Tage oder die große alternative Szene. Gemessen an der Einwohnerzahl gibt es eine Menge Personen, die eigene Projekte und Veranstaltungen auf die Beine stellen. Rostock hat einfach eine Buntheit in vielerlei Facetten.
Im Internet findet ihr den StuRa hier. Ein Beispiel für die Arbeit eures StudentINNenrats ist übrigens auch die Diskussion um die Erhöhung des Semesterbeitrags um 15 Euro (wir berichteten). Auf der nächsten Verwaltungsratssitzung wird das Thema wieder angesprochen und es kommt hoffentlich zu neuen Ergebnissen.

Wir bedanken uns bei Mark Lukas und wünschen ihm und dem gesamten StuRa eine erfolgreiche Arbeit.

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