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„Und was machst du damit, wenn du fertig bist?“

– Eine häufig gestellte Frage an Studierende der Geisteswissenschaften. Besonders die älteren Generationen können sich unter vielen Studiengängen überhaupt nichts vorstellen. „Warum nicht einfach Lehramt? Danach wirst du Lehrer und fertig.“
Stattdessen weiß man selbst irgendwie noch nicht so richtig, was man werden will. Beziehungsweise kann. Sucht man nach Stellenanzeigen im Internet, endet es meist erfolglos. Denn explizit wird selten eine passende Stelle ausgeschrieben.
Daher der übliche Tipp: arbeiten, arbeiten, arbeiten! Praktika sollten vor allem während des Studiums gemacht werden und nicht mehr danach.
Nur, wenn man sich selbst ausprobiert – auch in unterschiedlichen Branchen – erfährt man, was man eventuell mal machen möchte oder eben definitiv nicht. Außerdem sind Kontakte heutzutage wichtiger als je zuvor.
Doch auch als Geisteswissenschaftler hat man Vorteile bei Bewerbungen. Disziplinenübergreifende Kompetenzen, ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten und die Fähigkeit, sich schnell in aktuelle Aufgabenbereiche einzuarbeiten sind zum Beispiel einige davon. Außerdem hat man Erfahrungen darin, sich schnell neue Informationen zu beschaffen und aufzuarbeiten.

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Geisteswissenschaftler sind Generalisten, keine Spezialisten. Deswegen haben sie aber auch das Glück, nicht Lehrer werden zu müssen und das auch ihr Leben lang bleiben zu müssen.
Sie sind flexibel und können sowohl im Verlagswesen, im Marketing, als auch im Personalwesen eines großen Wirtschaftsunternehmen tätig werden. Auch als Journalist oder im öffentlichen Dienst, als Marktforscher, Übersetzer oder bei Eventagenturen hat man eventuell gute Karten. Je nachdem, in welchem Bereich man schon praktische Erfahrungen gesammelt hat und zu welchem Unternehmen man schon Kontakt hatte.
Fremdsprachenkenntnisse und Organisationstalent wird bei Geisteswissenschaftlern ebenfalls geschätzt. Mit analytischem Denken und kreativem Arbeiten können angehende Lehrer vielleicht nicht so sehr punkten, wie jemand, der Soziologie und Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert hat.
Wir drücken euch allen die Daumen für eure berufliche Zukunft. Ganz gleich, was ihr jetzt studiert.

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