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Fernkost-Pacek – Ein Mann macht seinen Traum wahr

Fernkost-Pacek

Im Herzen der KTV gibt es viel zu entdecken. Vor allem kleine Lädchen, die sich auf ein gewisses Sortiment spezialisiert haben. Fernkost-Pacek, geführt von Radek Pacek, ist so ein Lädchen. Und was für eins! Spezialisiert auf Süßwaren aus aller Welt, erfüllte sich Radek somit seinen Traum. Wie sich Radek seinen Traum erfüllte und vor allem welchen Vorteil ihr dank der StudentsStudents-Karte bei Fernkost-Pacek erhaltet, erfahrt ihr im Folgenden.

Vom Traum zur Realität

Als stellvertretender Marktleiter bei Edeka flammte in Radek der Wunsch nach Mehr auf. Früher war er Leiter der Feinkost-Abteilung und vor allem zuständig für BBQ-Saucen. Dabei lernte er verschiedenste Großhändler und Importeure kennen. Er hatte schon damals Spaß daran, verrückte Saucen-Sorten für das Edeka Sortiment zu wählen und die Auswahl für die Lebensmittel-Kette zu erweitern. Spezialisiert hat er sich später auf Süßwaren und Getränke, was den Weg zum heutigen Laden ebnete.

Angefangen hat Radek Pacek jedoch mit einem kleinen Online-Shop im Jahre 2011, in dem er seine Produkte zunächst verkaufte. Als Zwischenlager für über 100 Produkte musste derweil sein Zimmer herhalten. Von dort aus startete er seine Karriere als Süßwarenhändler – parallel zum Job des stellvertretenden Marktleiters bei Edeka. Der Start verlief etwas holprig, da man sich im Netz erst einmal einen Namen machen muss. Daher hat Radek seine Produkte zunächst bei Freunden und Familie an den Mann gebracht. „Wenn Kollegen kamen, habe ich jeden Küchenschrank aufgemacht und somit direkt ein Verkaufsregal mit Getränken, Süßigkeiten und so weiter gehabt.“, sagt er.

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Eingerichtet mit Liebe zum Detail.

Irgendwann war ihm dies jedoch nicht genug. Der Traum in ihm reifte, einen richtigen Laden zu führen. Einige Jahre gingen ins Land, bis er alles zusammen hatte, was er für einen vernünftigen Start brauchte. Background-Infos, Ideen und Kontakte zu Händlern legten den Grundstein.

Im Jahre 2016 war es dann so weit. Mit einem Startkapital von 17.000€ eröffnete er seinen Laden in der Niklotstraße 11 bei der Heiligen-Geist-Kirche. Er selbst sagt, dass die Höhe des Kredits nicht die Welt war, er aber handwerkliches Geschick – und vor allem viele Ideen mitgebracht hatte, um sich seinen Traum zu erfüllen. So bestellte er für eine recht geringe Summe etwa 30 Paletten bei DB Schenker und verarbeitete diese zu Regalen und einer Theke: „Normale Regale kann ja jeder kaufen!“. Mit wenig Kosten hat er viel erreicht. Vor allem aber, entwickelte der Laden dadurch seinen ganz eigenen Charme mit schönem Ambiente.

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Die Leckereien finden im selbstgebauten Paletten-Regal Platz.

Standort KTV

Die Suche nach einem geeigneten Standort gestaltete sich zunächst jedoch etwas schwierig. Mit Ideen, Kredit und dem Drang danach endlich loszulegen, wurde er anfangs allerdings immer wieder enttäuscht. Aus einem Geschäft in der Stadtmitte wurde leider nichts, weil der Vermieter ein allgemeines Problem mit einem Lebensmittel-Verkauf hatte. Vermutlich dachte dieser, es ginge um offene Waren, wobei die Süßigkeiten hingegen logischerweise immer verpackt sind. Radek fühlte sich missverstanden und ignoriert. „Die haben sich gar nicht mehr bei mir gemeldet, was ich extrem mies fand, weil man in den Startlöchern steht und hofft, dass man endlich seine Ideen verwirklichen kann – und dann antwortet einem keiner.“

Entmutigen lies er sich davon jedoch nicht, weshalb er häufig zu Fuß unterwegs war, um nach versteckteren Miet-Angeboten zu schauen: „Den jetzigen Laden habe ich so gar nicht gesehen. Gefunden habe ich den bei Ebay Kleinanzeigen. Das Foto war wirklich miserabel. Da war auf dem Foto nur eine kleine Ecke zu sehen und nicht mal ein Grundriss vorhanden. Da habe ich mir gedacht, dass sich daraufhin bestimmt niemand gemeldet hat und ich es mir mal anschauen sollte. Was sich dann dahinter verborgen hat, war dann wirklich nicht schlecht.“. So kam es dann zum heutigen Standort in der KTV, welcher sich zwar nicht als perfekt, aber dennoch als vernünftig entpuppte.

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Neben Süßigkeiten bietet Fernkost-Pacek unter anderem auch außergewöhnliche Softdrinks an.

Social-Media und Süßwaren

Da die Lage nicht perfekt sei, wie er sagt, setzte Radek Pacek von Anfang an auf Social-Media, um diesen Nachteil auszugleichen. Der Erfolg gibt ihm Recht. Über Instagram (@fernkost) und Facebook präsentiert er regelmäßig neue Ware, sodass ihr direkt von den neuesten Süßigkeiten aus aller Welt erfahrt. Im Sortiment zu finden sind unter anderem Pop-Tarts, Twinkies, Softdrinks, Bonbons und Bier. Besser ist es aber, sich selbst vom Angebot zu überzeugen. Um auf den Geschmack zu kommen, bietet Radek jedem Kunden eine kleine Kostprobe an. Auch der Autor durfte in dessen Genuss kommen und wurde sogar zu einer ausgefallenen – aber dennoch sehr leckeren Cola eingeladen. Danke an dieser Stelle.

Selbst Bertie Bott’s Bohnen, bekannt aus Harry Potter, findet ihr bei Radek. Im wahrsten Sinne des Wortes ist also für jeden Geschmack etwas dabei. Um das Ganze aber noch schmackhafter für euch zu machen, erhaltet ihr bei Vorlage eurer StudentsStudents-Karte 10% Rabatt auf euren Einkauf bei Fernkost-Pacek! Selbst, wenn bei dieser riesigen Auswahl nichts für euch dabei sein sollte, bleibt immer noch die Möglichkeit eines besonderen Geburtstagsgeschenks für einen Freund oder eine Freundin.

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Radek warnt, wie damals schon Dumbledore, vor allem vor Popelgeschmack!

Radek hat weiterhin den Traum von einem noch größeren Fernkost-Geschäft – bestenfalls in der Innenstadt, wobei alles noch größer, bunter und verrückter sein sollte. Das StudentsStudents-Team wünscht ihm auf diesem Wege viel Glück dafür!

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