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Das Ende der Welt? Ameisen-Apokalypse in der KTV

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Da sitzt man in seiner gemütlichen KTV-Butze bei einem Glas 2€-Wein von Penny und plötzlich geht das Licht aus – vielleicht Stromausfall? Weitere mysteriöse Dinge ereignen sich daraufhin. Es scheint, als würde das Haus in die Tiefe sinken und aus den Wänden ertönt ein leises Surren. Klingt nach einem schlechten Horror-Film – könnte aber auch die unfassbare Realität der Rostocker KTV sein. Hierbei handelt es sich aber nicht um übermenschliche Ereignisse, sondern Schuld ist dieses kleine Ding mit ungeheurer Kraft und 6 kleinen Krabbelbeinchen…

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…die Ameise. Aber nicht Irgendeine, nein. Lasius neglectus schimpft sich das seltene Viech, das auch als „vernachlässigte Ameise“ bezeichnet wird, da die Rasse erst in den 70er Jahren entdeckt wurde. Die fleißigen Tierchen sind vermutlich aus Asien eingeschleppt worden und sind gerade dabei die Welt zu erobern und unsere einheimischen Rassen platt zu machen, ja nahezu rücksichtslos platt zu trampeln. Nürnberg ist schon von ihnen besetzt und jetzt haben sie auch unsere schöne Hansestadt Rostock auf dem Kieker. Dabei wissen die kleinen Ameisen, was gut ist und siedelten sich erstmalig in der KTV, vor allem in der Doberaner Straße bei den Klinikgebäuden, an. Aufgrund des knappen Wohnraumes in der KTV – Studenten kennen das Leid – breiteten sich die kleinen Krabbelviecher auch nach Großklein und Gehlsdorf aus.

Creepy, aber auch deine Wohnung könnte betroffen sein! Foto: christianrieck auf Instagram
Creepy, aber auch deine Wohnung könnte betroffen sein!
Foto: christianrieck auf Instagram

Spätestens JETZT solltet ihr Angst bekommen

Wir wollen eigentlich keine Weltuntergangsstimmung verbreiten, aber die Ameisen haben nicht nur mehrere Gebiete Rostocks besetzt, sie vermehren sich auch noch so schnell, dass es unmöglich ist, sie auszurotten. Altbekanntlich sind Ameisen die Herrscher der Unterwelt, ausgestattet mit enormen Kräften, wenn sie sich zusammenschließen. So ist auch die Vermutung, dass die Ameisen bereits ganz Rostock unterwandert und ein geheimes Netzwerk unter den Fundamenten der Stadt gegründet haben. Es wir sogar von Superkolonien gesprochen, die von den Ameisen-Königinnen gebildet werden. 100 Millionen Ameisen auf einem Haufen, 10cm breite Ameisenstraßen wurden sogar gesichtet – wie klingt das? Nach dem Untergang, finden wir.

Jeder Versuch, die kleinen Dinger in Schach zu halten, ist bisher gescheitert. Die Tiere scheinen so intelligent zu sein, die ausgelegten Köder, Fallen und Sperren zu umgehen.

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Die Folgen?

Die Hüter der Unterwelt führen Böses im Schilde. Bäume sterben, ganze Häuser sacken ab und sogar Kurzschlüsse können die Biester auslösen, indem sie überall hineinkrabbeln. So kann es vorkommen, dass Elektrogeräte urplötzlich den Geist aufgeben. Bei unserer Redakteurin ist heute morgen beim Verfassen dieses Artikels der Geschirrspüler gestorben. Lasius neglectus – bist DU dafür verantwortlich?

Forscher arbeiten mit rauchenden Köpfen an einer Lösung für die nicht-willkommenen Eindringlinge. Die Ansätze sehen bisher so aus: Superkolonien sind aufgrund ihrer Größe wesentlich anfälliger für Krankheiten und Parasiten. Will man den Dingern an den Kragen, muss man die soziale Organisation der Ameise ausnutzen. Eine Möglichkeit wäre es, den Tieren einen Parasiten aufzuhalsen, sodass sie ins Gras beißen. Bis dies jedoch soweit ist, steht noch eine Menge Forschung auf der To-Do-Liste. Solange müssen wir wohl einfach hinnehmen, dass unsere Zeit auf diesem Planeten abgelaufen ist und wir den kleinen krabbelnden Ameisen-Viechern die Weltherrschaft und vor allem unsere KTV überlassen müssen.

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