#2 Haste schon gehört: Kiffer zeigt Dealer an

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Jede Woche kommentiert StudentsStudents ausgewählte Nachrichten der Woche, die für uns alle relevant sind. Obendrauf: eine gehörige Portion Meinung aus unserer Redaktion. Wir wollen von Euch wissen: Was denkt Ihr darüber?

Kiffer zeigt Dealer an – und wird selbst angezeigt

Am vergangenen Montag ging auf dem Polizeirevier in Lichtenhagen eine selten dämliche Anzeige ein: Ein 43-jähriger Mann meldete der Polizei, dass er betrogen wurde  – beim Erwerb von Marihuana. Ärgerliche Sache und vollkommen nachvollziehbar, hat die arme Wurst doch extra seine Armbanduhr gegen ein Tütchen Weed eingetauscht, nur um später festzustellen, dass Grünschnitt beim Buffen so überhaupt nicht in der Birne drückt. Obwohl: Scheinbar macht einen dieses Zeug doch ganz schön breit, denn warum sonst sollte man mit so einem Fall zur Polizei laufen? Lange Rede, kurzer Sinn: Die Beamten haben sich seine Story angehört, sich wahrscheinlich ziemlich ins Fäustchen gelacht und artig die Anzeige notiert. Der Betrogene wurde gleich mit angezeigt wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Tja, blöd gelaufen, aber so viel Dummheit muss bestraft werden. Die Polizei reibt sich indes die Hände und hat gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Erfolgreicher Arbeitstag.

Weed oder Basilikum? Das ist hier die Frage.

Katjes-Werbung spaltet das Netz

In der letzten Woche sorgte die neue Katjes-Werbung für die ein oder andere Shitstorm-Lawine im Netz. Für die, die es nicht gesehen haben: Katjes verkündet, ab sofort komplett veggy, also auch frei von Gelatine, zu sein und wirbt dabei mit dem Bild einer jungen Muslima mit Kopftuch. Das sei ja unerhört und völlig daneben – so, nur nicht ganz so nett ausgedrückt, formulieren es die Hater im Internet. Wer mischt da natürlich sofort mit? Die AFD, war ja klar. Katjes argumentiert dagegen, mit der Kampagne eine diverse Gesellschaft zeigen zu wollen. Natürlich waren sie sich den Konsequenzen bewusst, natürlich wirkt es provokativ und natürlich geht daraufhin die Post ab, sodass die PR-Kasse klingelt. Aber jetzt mal ehrlich: Ist es nicht eigentlich traurig genug, darüber überhaupt diskutieren zu müssen? Sollte es nicht irgendwie normal sein? Gehört es nicht zu einem weltoffenen, multikulturellen Denken unserer Gesellschaft dazu? Daran sollte vielleicht der ein oder andere Gedanke verschwendet werden, bevor man sich pöbelnd in die sozialen Netzwerke stürzt.

Foto von katjes_official auf Instagram

Rostock soll Countdown-Ampeln bekommen

Neue Ampeln müssen her, sagt die Bürgerschaftsfraktion der SPD. Aktuell wird über die Einführung von Countdown-Ampeln an ausgewählten Kreuzungen, wie beispielsweise an der Langen Straße, diskutiert. Die Ampeln zählen dann einen Countdown herunter, wie lange der Fußgänger noch auf grün warten muss. Rostock, ernsthaft? Ich denke nicht, dass die notorischen Rotgänger beim Anblick des 10 Sekunden-Countdowns sagen: „Oh noch 10 Sekunden rot – die warte ich“, sondern eher das Gegenteil wird der Fall sein. 25.000€ soll eine neue Ampel kosten. Dafür sollte vielleicht lieber die allgemeine Rostocker Ampelschaltung mal genauer unter die Lupe genommen werden, bevor man sich um extravagante Dinge, wie Countdowns kümmert. Und für die, die immer brav erst bei grün die Straße überqueren: Die paar Sekunden Geduld habt ihr doch wohl auch ohne Countdown.

Foto von rostock_meme auf Instagram

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