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Fernweh und warum wir es während des Studiums behandeln sollten

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„Keine Zeit“
„Kein Geld“
„Wohin denn?“

Diese und andere Antworten bekommt man, wenn man Studenten nach ihren Reisegewohnheiten fragt. Nicht immer natürlich. Einige verbringen weniger Zeit in ihrer eigentlichen Universitätsstadt als im Ausland. Doch für Viele ist es noch ein Wagnis, eine Belastung oder einfach eine absurde Idee.
Wir von StudentsStudents möchten diesen Menschen sagen: Reist! Alles was das Licht berührt ist sehenswert. Und was ist mit dem schattigen Land da drüben (alias Sachsen)? Ja auch da kann man hinfahren.

Kultur: Egal ob Bayern, England oder Namibia beim Reisen lernt man zwangsläufig auch fremde Kulturen kennen. Das ist nicht immer die große Erleuchtung, manchmal ist es eher ein ernüchterndes Erlebnis zu erfahren, dass in Bayern auch Deutsche leben. Aber jede neue Kultur erweitert den eigenen Horizont. Ganz besonders gilt dieser Hinweis natürlich für die tausenden AfD Wähler und die beiden von der NPD.

Sprache: Man spricht eine Sprache erst dann, wenn man sie im Ausland auf die Probe gestellt hat. Akzente und Eigenheiten lernt man einfach nicht aus einem Lehrbuch, egal wie gut das Rostocker Sprachenzentrum auch sein mag. Unsicher ob es zum Reisen reicht? Es reicht. Denn sobald die Einheimischen merken, dass ihr fremd seid, sprechen sie langsam und deutlich. Ihr fühlt euch dann vielleicht wie ein Kindergartenkind, aber immerhin versteht ihr etwas (und Mittagsschlaf ist damit auch wieder drin!).

Selbstbewusstsein: Eine Reise zu beschließen, zu organisieren, durchzuziehen und in einem Stück wieder zurückzukommen erfordert viel Hingabe und Aufwand. Wer für länger als ein paar Wochen die Heimat verlässt, muss zwangsläufig selbstständiger werden und damit auch selbstbewusster. Wer die Strapazen ausländischer Bürokratien (nicht, dass unsere heimische keine Herausforderung wäre) und die Gefahr fremder Küchen meistert, den schocken auch keine Prüfungsämter oder Mensastinkstiefel mehr.

Freundschaften: Die meisten von uns haben noch Freunde aus der Kindheit. Freunde, mit denen man sein Abitur geschafft hat. Freunde, die man in der ersten Uni Woche kennen gelernt hat. Freunde, die man auf einer Studentenparty kennen gelernt hat. Freunde, die einem nach der Studentenparty beim Kotzen die Haare gehalten haben (die sind wichtig, außer ihr tragt Glatze). Aber wie cool ist es, auch über Grenzen hinweg Freundschaften zu schließen? Von Leuten zu hören, die in einer anderen Zeitzone leben? In einem anderen politischen System? Sehr cool.

Zeitfaktor: Jaja, Regelstudienzeit und Co setzen uns natürlich zu. Aber danach kommen Jobsuche, Weiterbildungen, Familiengründung, und und und. Vielleicht habt ihr jetzt noch nicht das Geld, um bis nach Neuseeland zu fliegen, aber bis nach Dänemark vielleicht? Denn so viel Zeit wie während des Studiums wird euch das Leben kaum noch einmal bieten.

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Wir können schon ahnen, was einige von euch uns jetzt an den Kopf werfen: Jaja, die Teebeuteleinmalverwender von StudentsStudents haben gut reden, die können sich das ja auch leisten. Deshalb keine Sorge, morgen kommt Teil 2. Dort zeigen wir ein paar Möglichkeiten für das kostengünstige Reisen.

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