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Das richtige Hausarbeiten-Setting: So überlebt ihr den Schreibwahnsinn

Dass die Prüfungszeit für dieses Semester größtenteils hinter uns liegt, ist ja schon mal super. Blöd nur, dass viele sich noch einige Wochen lang mit ihren Hausarbeiten quälen müssen (Wochen im Plural nur im Falle eines vorbildlichen Vorgehens, ansonsten eben eine Woche vor Abgabe). Niemand hat da Lust drauf, trotzdem muss es gemacht werden. Das richtige Hausarbeiten-Setting kann den Schreibprozess aber schon um einiges angenehmer machen.

Umgebung

Bevor ihr auch nur daran denkt, eure Hausarbeiten zu beginnen, müsst ihr euch überlegen, in welcher Umgebung ihr am besten arbeiten könnt. Ist das bei euch zu Hause? Wenn ja, wo genau? Am Schreibtisch? Oder vielleicht im Bett, weil euch der Schreibtisch zu förmlich ist und euch irgendwie unter Druck setzt? Die Bibliothek ist auch eine Option, wenn ihr zu Hause von allem möglichen abgelenkt werdet und ihr andere Menschen um euch herum braucht, die euch schräg angucken, wenn ihr fünf Stunden lang Youtube-Videos schaut oder Sims spielt.

Manchmal können es auch ganz ausgefallene Orte sein, an denen ihr am besten arbeiten könnt. Vielleicht in einem Café oder im Sommer sogar draußen im Wald oder am See. Es kann auch helfen, ab und zu den Ort zu wechseln, einfach um frischen Wind in die sonst so öde Angelegenheit zu bringen.

Arbeitsplatz

Sorgt dafür, dass ihr eine geeignete Unterlage für Laptop, Bücher, Mitschriften und Schreibutensilien findet, damit ihr genügend Platz habt und euch nicht eingeengt fühlt, auch wenn ihr euch für das Bett entscheidet. Die Hausarbeiten setzen euch schon genug unter Druck und treiben euch sprichwörtlich in die Enge. Damit wollen wir keinesfalls eine Diskussion darüber starten, ob der Arbeitsplatz aufgeräumt sein sollte oder nicht. Jeder muss selbst entscheiden, wie viel oder wenig Chaos zum konzentrierten Schreiben nötig ist.

Materialien

Manche mögen es minimalistisch mit Laptop und Stift, andere brauchen das volle Programm mit Textmarkern, bunten Klebezetteln, Karteikarten und Stiften in 58 Farben, für die jedes Grundschulkind über Leichen gehen würde. Beides ist vollkommen in Ordnung, passt nur auf, dass ihr im ersten Fall auch wirklich alles nötige dabei habt und euch im zweiten Fall nicht verzettelt. Beides könnte einen sehr unschönen Weinanfall auslösen.

Background-Musik

Auch hier müsst ihr euren Weg finden. Absolute Stille, leise Pianomusik oder die volle Metal-Dröhnung. Je nach Präferenz solltet ihr aber auch eure Arbeitsumgebung bedenken. Wer Ruhe benötigt, bleibt entweder direkt zu Hause oder benutzt in der Bibliothek Ohrstöpsel. Wer es laut mag, sollte definitiv Kopfhörer mitbringen oder zu Hause darauf hoffen, dass die Nachbarn das mitmachen.

Verpflegung

Allen sollte klar sein, dass Trinken ein Muss ist, am besten natürlich Wasser. Wer genau weiß, dass es eine lange Nacht wird, sollte sich vielleicht schon vor Schreibbeginn mit Kaffee, schwarzem Tee oder Energy-Boostern eindecken. Kleine Snacks sind ebenfalls wichtig, um die Gehirnzellen gut zu nähren. Auch hier wären Obst, Gemüse und Nüsse die beste Wahl, aber seinen wir mal ehrlich: Nichts ist geiler als nebenbei Chips, Nachos oder Popcorn zu knabbern. Das ist dann nämlich fast wie Kino, nur ein bisschen weniger spaßig.

Entspannung

Wer viel arbeitet – oder zumindest das Gefühl hat, das zu tun – hat sich auch Pausen verdient. Vertretet euch die Beine, trinkt und esst was und unterhaltet euch vielleicht mal mit anderen Menschen, damit ihr nicht vereinsamt. Dehnt euch, schaut euch ASMR-Videos an oder lest ein Buch, an dem ihr auch tatsächlich Interesse und Spaß habt. Macht einfach das, was euch entspannt und euer Gehirn nicht allzu sehr beansprucht, es liegen schließlich noch genügend anstrengende Stunden vor euch.


Wie macht ihr euch das Hausarbeitenschreiben so angenehm wie möglich? Zieht ihr einfach durch, egal wie und wo, oder bereitet ihr euch auf das Schreiben vor, um das beste aus der Situation rausholen zu können?

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