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#3 Lehramts-Reihe: Alles was man zum Fachwechsel wissen muss!

Fachwechsel

Im Leben kommt es immer wieder vor, dass man sich für den falschen Weg entscheidet. So ist es nicht abwegig, dass das durchaus auch im Studium vorkommt. Sowas passiert und ist nicht schlimm. Häufig muss dann ein Fachwechsel her, welcher einem neue Türen öffnet und den richtigen Weg ebnet. Dass ein Wechsel des Fachs keineswegs so kompliziert ist, wie vielleicht vermutet, werden wir euch hiermit beweisen.

Gründe für einen angestrebten Fachwechsel

Verschiedenste Dinge sprechen dafür, sein Fach zu wechseln. Das können falsche Vorstellungen sein, ein fieser Prof, mit dem man nicht klar kommt, oder aber ein vermasselter Drittversuch. All das sind Dinge, die im Studium vorkommen – für die man hin und wieder aber auch gar nichts kann. Manch einer schließt Sozialkunde in der Schule mit 1 Plus und Schleife dran ab, bemerkt im Studium aber, dass dieser Studiengang viel mehr auf Hintergrundwissen in Form von Geschichte und Co. basiert, als auf Politik selbst. Ist man in Geschichte allerdings ‘ne Null, so wird zumindest dieser Studienzweig kein Zuckerschlecken. Das musste beispielsweise auch unser Autor feststellen.

Viele erfüllt die vorzeitige Resignation sicherlich mit Scham, wenn die Einsicht erlangt wird, dass ein Fachwechsel das Einzige ist, was Abhilfe vom scheinbar unlösbaren Studium schafft. Allerdings kommt diese Einsicht lieber früh als zu spät. Wer möchte schließlich später ein Fach lehren, worin man selbst nicht unbedingt sicher ist beziehungsweise sich nicht wohl fühlt?

Wie man einen Fachwechsel in die Wege leitet

Solltet ihr deshalb einen Wechsel eures Fachs anstreben, sollte eure erste Anlaufstelle die Studienberatung im grünen Ungeheuer neben dem Uni-Sekretariat sein. Hier werdet ihr freundlich und kompetent beraten. Lange Wartezeiten sind hier ebenfalls nicht der Fall. In der Regel dauert die Beratung maximal 10 Minuten und eure größten Fragezeichen sollten aus dem Weg geräumt sein. Dabei wird unter anderem gesagt, dass man zur Einschreibefrist für das Wintersemester einen neuen Antrag einreichen muss, wobei das gewünschte neue Fach an erster Stelle stehen muss. An dritter Stelle tragt ihr euer Fach ein, was ihr weiterhin studieren möchtet. Eine erneute Zeugniskopie sowie das für’s Lehramt erforderliche CCT-Verfahren müssen in der Regel nicht erneut eingereicht werden.

Sobald der Antrag (hoffentlich) angenommen wurde, geht ihr zum Uni-Sekretariat und besprecht dort alles Weitere. Natürlich ist das ziemlich verallgemeinert und individuelle Abweichungen sind nicht auszuschließen, weshalb man in jedem Fall vorher die Studienberatung aufsuchen sollte. Aber dennoch kann man sagen: So einfach geht das!

Ein Fachwechsel ist keine Schande

Deshalb gilt: Merkt ihr, dass euer aktuelles Fach einfach nicht zu euch passt, habt keine Scheu vor anfallender Bürokratie und allem, was dazugehört. Das ist alles halb so wild! Der Wechsel eures Fachs ist kein Zeichen von Schwäche, sondern zeugt von Selbstreflexion im richtigen Moment. Wir wollen mit Gewissheit nicht zu falschen Bestrebungen motivieren. Viel mehr wollen wir dazu verhelfen, dass euer Studium im besten Maße zu euren Gunsten verläuft! Unser Autor ist von Sozialkunde auf Biologie umgestiegen, weil er mehr praktisch orientiert studieren möchte. Genau das tut er nun und es war die beste Entscheidung, die er hätte treffen können.

Tut es ihm gleich, wenn ihr der Auffassung seid, mit eurem Studium nicht gänzlich zufrieden zu sein. Solltet ihr aber von Anfang an genau das studieren, was euch mit Freude erfüllt, dann beglückwünschen wir euch aufrichtig und hoffen, dass ihr es mit 1 Plus und Schleife dran abschließt!

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