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Auf die Pilze, fertig…los! Der letzte Monat der Pilzsaison bricht an

Die Pilzsaison ist in vollem Gange und wie jedes Jahr zwischen August und Ende Oktober, reißen wir den Schlümpfen die Behausungen weg. Mit einem Körbchen in der Hand und einem Liedchen auf den Lippen, gehen wir in den mittlerweile bunten Herbstwald und hopsen durch das Unterholz, um Pilze für das Omelett am Abend zu sammeln. Doch wo suchen wir am besten? Welche Pilze sind schmackhaft und welche schicken uns auf einen halluzinogenen Horrortrip, der uns gar das Leben kosten kann? Lest weiter und ihr werdet es erfahren.
Im Folgenden findet ihr die Fahndungsfotos zu den Superschurken unter den Pilzen.

Gifthäuptling
WANTED: Der Gifthäubling a.k.a. Der Herr des Totholzes

Die Rostocker Heide: ein Pilze-Paradies

Für Rostocker ist die Rostocker Heide der dichteste und empfehlenswerteste Spot. Dort findet ihr alles, was euer Sammlerherz begehrt. Besonders auch der seltene Steinpilz ist hier verbreiteter als andernorts. Allgemein gilt, überall wo Wald ist, findet ihr auch Pilze. So bietet euch auch der Geisterwald bei Nienhagen die Möglichkeit, jede Menge Pilze zu entdecken. Hier könnt ihr direkt vor der Haustür sammeln, was das Zeug hält.
Fahrt ihr etwas weiter die Küste entlang, landet ihr auf dem Vordarß und dem Ahrenshooper Holz, einem seit fast 500 Jahren unveränderten Wald- und Naturschutzgebiet. Eine Vielzahl seltener Pilzsorten erwartet euch, die so mancher Sammler sein Leben lang vergeblich sucht. Allerdings gibt es hier strenge Auflagen zu beachten. Eine Entdeckungstour ist trotzdem allemal empfehlenswert.

grüner knollenblätterpilz
WANTED: Der Grüne Knollenblätterpilz a.k.a. The Dick

Welche Pilze gibt´s zu finden?

Die Pilzsaison befindet sich in ihrem letzten Monat. Dieses Jahr gab es, bei so viel wechselndem Regen und Sonne, beste Wachstumsbedingungen. Wärme und Feuchtigkeit, das mögen die Pilze, da recken sich ihre Köpfchen in die Höhe. Aber auch Nebel und Tau, im Zusammenspiel mit etwas Sonne, sind ideal. All das freut besonders den Steinpilz, der diese Saison häufiger als sonst auftritt. Der Oktober ist außerdem die Hauptzeit für Maronen. Auch Champignons findet ihr dieser Tage häufig, doch ACHTUNG: Sie sind äußerst leicht mit dem sehr giftigen Knollenblätterpilz zu verwechseln.
Außerdem im Oktober zu finden: Butterpilze, Krause Glucke, Pfifferlinge, Riesenschirmpilze (Speisepilz des Jahres 2017)

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WANTED: Der Orangefuchsige Raukopf a.k.a Der Meuchelmörder

Pilzberatung im Botanischen Garten

Auch wenn ihr euer Pilz-Bestimmungsbuch stets bei euch tragt und damit umgehen könnt wie ein Pfarrer mit der Bibel, seid ihr noch lange nicht auf der sicheren Seite. Ein falscher Blick reicht und ihr schaut euch demnächst die Pilze von unten an. Damit das nicht passiert, könnt ihr euch kostenlos von amtlich geprüften Pilzsachverständigen im Botanischen Garten in Rostock beraten lassen. Zeigt einfach euren vollgesammelten Korb und lasst euch erklären, welche Pilze ihr euch in die Pfanne hauen könnt und welche in Quarantäne gehören. Darüber hinaus wird jeder Fungi genauestens nach Gebiet, Vorkommen und Verwendbarkeit bestimmt. StudentsStudents findet, das ist eine interessante Gelegenheit etwas über Pilze zu erfahren und das i-Tüpfelchen einer ertragreichen Suche.

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Weiße Punkte auf rotem Rücken, niemals pflücken – WANTED: Der Fliegenpilz

Die Beratung findet jeden Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr statt. Nur noch dieses Wochenende sind die Türen auch bis 18 Uhr geöffnet. Am 29. Oktober habt ihr dann zum letzten Mal für dieses Jahr die Chance, eure Pilze diagnostizieren zu lassen.

Kontakt:
Tel.: 0381/ 498-6250
botanischer.garten@uni-rostock.de
Hamburger Str. 28

Mit Regen, Schauern, etwas Sonne und Temperaturen zwischen 13 und 18 Grad, bietet der restliche Oktober weiterhin perfektes Wachstumswetter. Falls ihr euch im Voraus schon mal inspirieren wollt, was nach dem Sammeln abends auf euren Tisch kommt, gibt es HIER einen Link zu ein paar leckeren Pilzrezepten.

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