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Kosmos Wohngemeinschaft: In welcher WG lebst du?

K Die Zweck-WG

ann angenehm aber auch deprimierend sein. Niemand geht dir auf den Geist und ihr teilt euch die Miete. Jeder macht sein Ding. Die einzelnen Zimmer sind wie separate Wohnungen in der Wohnung. Ihr wisst nicht viel über eure Mitbewohner aber das ist egal, denn Steven…nee, Sven…ach, ist ja auch egal, wie er heißt, ist ganz umgänglich.
 Blöd nur für diejenigen, die sich von WG-Leben mehr erhofft haben.

Das Loch

Waschbär
Das Loch nimmt es nicht so streng mit Putzplänen und Hygiene. Es ist eine Bude mit einem Gemeinschaftsraum, die von vornehmlich männlichen Junggesellen bewohnt wird. Sie pflegen und zelebrieren ihren Lebensstil. Die Rauchmelder wurden wohlweislich abgeschraubt, die Pizzakartons stapeln sich und durch den Gemeinschaftsraum kommt man nur mit langen und gut platzierten Schritten, da das Meer aus leeren Bierflaschen nur wenige Inseln auf der Karte hat. In der Küche hat sich ein Waschbär eingenistet, der nicht synonym für einen pflichtbewussten Mitbewohner steht, sondern ein Nutznießer des seit Monaten nicht vor die Tür gebrachten Mülls ist.

Die Party-WG

Party Haus
Ihr habt euch „Bis der Nachbar auch ausrastet!“ auf die Fußmatte geschrieben. Jedes Wochenende steht wenigstens ein Bierpong-Turnier auf dem Plan und jedes zweite eine fette, fette Party. Dabei scheut ihr weder Kosten noch Mühen und dafür schätzt man euch. Eingeladen sind natürlich alle Freunde, Freundes-Freunde, viele noch um einige weitere Ecken entfernte Freunde und natürlich die Polizei. Ihr seid in ganz Rostock bekannt – auch auf dem Revier.

Das Wohnheim

Häufig von verunsicherten Ersties oder Asiaten bewohnt. Nicht selten hört man ein von Heimweh geplagtes Schluchzen, wenn man nachts Barfuß durch den nach Bohnerwachs riechenden Flur schleicht. Oder man hört Cellos, Geigen und Klarinetten, die von chinesischen Wunderkindern der HMT in Perfektion gespielt werden. Ihr wolltet nach dem Abi nicht viel für ein Zimmer zahlen und Leute kennenlernen. Daher bot sich das Wohnheim an, denn alle haben hier die gleiche Intention.

Die Weed-Gemeinschaft

Stoned
Ihr seid stoned. Während ihr gemeinsam auf der Powercouch chillt und Tierdokus guckt, wird stets die Bong rumgereicht – wahlweise auch eine Tüte. Besonders gerne diskutiert ihr tiefgründig über irgendeinen abgespaceten Scheiß, den ihr irgendwo gelesen oder gehört habt – oder darüber wer aufsteht, um dem Pizza-Lieferanten die Tür zu öffnen. Ab und zu erscheint euch Marsimoto aber das ist ok. Ihr seid genügsam. Hauptsache ihr habt ein bisschen was zu kiffen und genug Futter für den Fressflash danach.

Der Fußballtempel

Ihr habt einen Gemeinschaftsraum, ein Schiff von Fernseher, so groß, dass er neben der AIDA in Warnemünde anlegen könnte, eine Playstation 4, das aktuellste FIFA, die Biografie von Sepp Herberger und eine 11FREUNDE auf dem Klo liegen und natürlich Sky und DAZN, um den ganzen Tag Fußball oder Sky Sport News HD zu gucken. Die Wände sind tapeziert mit Schals und Trikots, wobei der größte Schatz das originalgetragene Jersey des Eurofighters Jiri Nemec ist. Und vermutlich habt ihr auf irgendeine Art und Weise irgendeine Verbindung zu den Fifagöttern.

Das Theater

Theater
Ein Nest voller exzentrischer Schauspieler. Ihr zitiert Kafka und Edgar Allan Poe – oder besser gesagt, redet ihr allgemein meistens in Zitaten voller Pathos und Dramatik. Schauspieler müssen auffallen, ausgeflippt und besonders sein. In eurer WG geht es zu wie Backstage im Theater. Ihr sprecht eure Rollen ein, verkleidet, zankt und betrinkt euch. Großes Kino eben.

Die 90er Jahre Talkshow

Leicht zu verwechseln mit dem „Theater“. Der Unterschied: In dieser WG ist nichts gespielt. Euer Zusammenleben ist ein einziger Zwist. Dabei geht ihr aufeinander los wie die Gäste einer 90er Jahre Talkshow – voller Wut, Trotz und überschlagenen Stimmen. Da fehlt nur noch Bärbel Schäfer, die vermittelnd wirkt. Aber wie gesagt: sie fehlt.
 

Die 2+1-WG

Eine ganz skurrile und für Einige nicht nachvollziehbare Kombination. Da gibt es ein Pärchen, das zusammenlebt und noch einen Weiteren. Mit Polygamie hat das nichts zu tun. Auch nicht mit einem gemeinsamen Kind oder einem Haustier. Da ist einfach noch ein anderer Mitbewohner, dem vorgelebte Beziehungskrisen und Turteleien völlig egal sind. Er fühlt sich auch nicht als drittes Rad am Wagen. Das Pärchen stört sich auch nicht an ihm, hat er doch die beruhigende Ausstrahlung eines gemütlichen Hauskaters. Also: alles cool.

Die WGNVDTSZDGT-WG

Zocker
Ausgeschrieben: Die Wir-Gehen-Nicht-Vor-Die-Tür-Sondern-Zocken-Den-Ganzen-Tag-Wohngemeinschaft. Eure Welt ist nicht da draußen, sondern vor dem PC oder der Konsole. Dort bekommt ihr im Online-Modus die Anerkennung, die euch zusteht. Ihr seid durchtrainierte und draufgängerische Helden, reist durch Galaxien, fahrt dicke Autos und befreit Prinzessinnen – zumindest im Game. Was also hat das echte Leben der Virtualität entgegenzusetzen? „Nichts“, sagt der Zocker emotionslos, klickt auf die Maus und verpasst dem Moorhuhn einen Headshot. Highscore.

Die Wohngemeinschaft

Einen separaten Gemeinschaftsraum habt ihr nicht, dafür aber eine Küche mit Tisch und Stühlen. Mindestens eine Person ist schon etwas reifer im Kopf, möglicherweise sogar berufstätig. Euer Zusammenleben ist ein Abbild jeder zweiten Beschreibung bei WG-Gesucht. Ihr geht auch mal zusammen weg, habt immer ein offenes Ohr, kocht auch mal zusammen aber jeder kann sich auch mal einfach in sein Zimmer zurückziehen. Der inflationäre Gebrauch von „auch mal“ sagt für gewöhnlich alles und nichts aber trifft in eurem Fall in jeder Hinsicht zu.

Der Bund der Unzufriedenen

Da hast du dir voller Vorfreude neue Mitbewohner angelacht und nach wenigen Wochen zweifelst du an deiner Menschenkenntnis. Es herrscht eine allgemeine Unzufriedenheit, weil sich die jeweiligen Erwartungen einfach nicht erfüllen wollen. Irgendwie passt die neue Konstellation so gar nicht zusammen. Aber alle sind auf eine Art und Weise diplomatisch und sachlich, doch die internen Diskrepanzen sind nicht zu übersehen. Die alten Mitbewohner waren viel besser, die neue WG ist voller fremder Keime und man taut miteinander einfach nicht auf. Das führt zu Spannungen zwischen euch und so wird leise vor sich her genörgelt, während die Situation auf einen Eklat zusteuert. Die Schwelle zur „90er Jahre Talkshow“ ist gering.

Das Geisterhaus


In eurer WG riecht es etwas gammlig. Leise öffnet ihr die Zimmertür eures Mitbewohners, um zu überprüfen, ob er noch lebt. Er ist nicht da aber ein Rührei fault vor sich her. Seit er eingezogen ist, ist er kaum zu sehen. Wie ein Phantom bewegt er sich durch die WG. Manchmal hört ihr nachts etwas in der Küche wühlen, wie die Klospülung betätigt wird oder einen schlurfenden Gang. Das muss er sein. Neulich seid ihr sturzbetrunken von einer Party gekommen und durch den lichtlosen Flur getaumelt. Plötzlich saht ihr eine dunkle Silhouette im Spiegel. Da stand er auf einmal im Schatten der Winterjacken und ging wortlos an euch vorbei. Manchmal – so glaubt ihr gehört zu haben – spielt er nachts in seinem Zimmer Orgel.

Die Wolke 7

Die „Wolke 7“ ist das Gegenteil vom „Loch“. Hier wohnen vornehmlich weibliche Junggesellinnen. Einige haben aber auch einen schnieken und erfolgreichen Freund. Es duftet herrlich und jeder noch so kleinste Winkel ist picobello sauber. Hygiene wird hier groß geschrieben. Die WG ist durch helle Farben geprägt. Manchmal hält man sich auch eine flauschige weiße Perserkatze. Im Wohnzimmer gibt es ein Wand-Tattoo. Geschrieben steht: „Carpe diem.“ Es wird viel gekichert und getratscht. Dazu passend, stößt man gern mit einem Hugo an, in dem eine Erdbeere schwimmt.

Das Hauptquartier

Hier ist der Sammelpunkt des Freundeskreises. Irgendwie hat es sich ergeben, dass die Leute sich immer bei euch einfinden. Eigentlich seid ihr offiziell eine 3er-WG, doch inoffiziell seid ihr ungefähr zehn. Ihr hängt zusammen ab, veranstaltet Spiele- und Filmabende und glüht für diverse Partys vor – allerdings kommt es nur zu oft vor, dass ihr im Hauptquartier versackt, weil ihr euch in Trinkspielen verliert. Die Geselligkeit steht bei euch klar an vorderster Stelle.

Die politische Festung

No Nazis
Ihr seid gegen das politische Establishment, mögt keine „Bullen“ und seid engagiert. Einer muss es ja sein. An euren Wänden hängen Bilder von Lenin und Karl Marx. Während im Hintergrund „Feine Sahne Fischfilet“ läuft, diskutiert ihr über politische und gesellschaftliche Revolutionen. G20? Buäh! Nazis? Auf´s Maul! All Cops? Are Bastards!

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