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Die Top 10 Prokrastinationsfallen in der Hausarbeitenzeit

aufschieberitis

Was du heute kannst besorgen…. Oh, ein Eichhörnchen! Unsere Gastautorin Luise Schröder berichtet heute vom täglichen Struggle derer, die gerade genervt sind, dass Semesterferien ihren wohlklingenden Namen gar nicht verdienen. Hausarbeiten schreiben. Mehr Arbeit als in der Vorlesungszeit, mal ehrlich. Nach diesem Text wirst du wahrscheinlich eingewiesen, weil du ein fliegendes Staubkorn anschreist: “IT’S A TRAP!” Aber dann hast du wenigstens eine Ausrede, “Literarische Außenseiter: Von Thomas Manns Tonio Kröger bis Wolfgang Herrndorfs Tschick” nicht weiterzuschreiben.

Eichhöürnchen

Oh, ein Eichhörnchen.

Von Luise Schröder (23) –  sie ist gebürtige Rostockerin und Studentin der Kommunikations- und Medienwissenschaften im Master. Sie liebt Frischbrötchen und die Küste. Luise ist nebenbei als Djane im LT und im Keller anzutreffen.

Die Top 10 Prokrastinationsfallen während nerviger Hausarbeiten

Es ist 7 Uhr morgens. Der Wecker klingelt schrill und sogar die Snooze-Funktion deines Smartphones weigert sich, dich noch 9 Minuten schlummern zu lassen. Du verspürst ganz große Unlust, dein warmes, wohliges Nest zu verlassen. Die Bibliothek ruft und erwartet dich bereits sehnsüchtig, denn es ist wieder einmal Hausarbeiten-Zeit und du hast bis auf ein liebevoll formatiertes Deckblatt noch nichts geschafft. Widerwillig schleppst du dich in die Küche und denkst während eines viel zu laschen Kaffees darüber nach, dein Studium abzubrechen, eine Karriere als Millionär anzustreben und zurück ins Bett zu wanken. Der Abgabetermin deiner Hausarbeit rückt näher und näher, aber trotzdem gibt es viel spannendere Dinge drumherum…

Keine Sorge, Jungs und Mädels – mit dieser chronischen Aufschieberitis seid ihr nicht alleine. Im Gegenteil, etwa 70% aller Studierender drücken sich regelmäßig vor unangenehmen Arbeiten. Wir haben daher für euch unsere persönlichen Top 10 der Prokrastinations-Aktivitäten aufgelistet.

1.Netflix & Chill

Gemütlich im Bett oder mit den Mitbewohnern auf der Couch. Und wie sollte es auch anders sein – einmal angefangen, ist der Suchtfaktor derart hoch, dass ihr nicht mehr aufhören könnt. Die neuen Folgen Gilmore Girls oder Sherlock machen es dabei nicht einfacher.

2. Die Bude oder das WG-Zimmer aufräumen

Gegebenenfalls mal den Pfand wegbringen, Wäsche waschen oder feucht durchfeudeln – vielleicht auch endlich mal den Kleiderschrank ausmisten. Das alles muss schließlich auch gemacht werden… und irgendwie ist es ja auch eine Art von Hausarbeit, oder?

“Die Waschmaschine hat meine Hausarbeit gefressen, als ich vor meiner Hausarbeit mit Hausarbeit prokrastinierte.”

3. Ganz wichtig – Essen

Der Kühlschrank schaut euch so verführerisch an. Einen kurzen Blick kann man ja hineinwerfen. Oh, ist leer… schnell einkaufen gehen und etwas Kleines, Schnelles kochen! Gesund natürlich, mit viel Gemüse. Drei Stunden später könnte man ja auch über einen kleinen Nachtisch nachdenken und schon ist der selbstgebackene Kuchen im Ofen und danach verzehrt. Essen macht müde und somit wären wir direkt bei Punkt 4…

4. …Schlafen

Auch Hausarbeiten schreiben ist ermüdend und das Gehirn braucht mal eine Schaffenspause. Da spricht doch nix dagegen, dass ihr mal 5 Minuten die Augen zu macht, um neue Kraft zu tanken. Wenn ihr dann um 20 Uhr wieder aufwacht und euch wundert, dass es schon wieder dunkel ist, ist es natürlich eher semi-gut. Übrigens: Schlafen kann man auch hervorragend in der Bibliothek!

5. Soziale Medien durchforsten

Snapchat, Instagram und ganz wichtig: Jodel. Was andere so machen, ist nämlich deutlich spannender als eure eigene Hausarbeit. Manchmal entdeckt man auch Gleichgesinnte und fühlt sich dann nicht mehr ganz so elend.

6. Mittwochs für nur ein Stündchen in den Keller gehen

Einfach mal den Stress abtanzen, ein bis zwei Bierchen trinken. Und euch dann wundern, wenn ihr 6 Uhr morgens mit einer Dobi-Döner-Fahne zu Hause ankommt und mit einem schnurrenden Kater am nächsten Nachmittag wieder aufwacht. MIAU!

Bei Katzen heißt es nicht

Bei Katzen heißt es nicht “Prokrastination”, sondern “Leben”.

7. Lustige, niedliche, traurige, peinliche Youtube-Videos schauen

Katzen, kleine Kinder und Trampolins dürfen sehr gerne darin vorkommen. Gerne auch alles gleichzeitig! „Ach komm, eins geht noch, dann fange ich WIRKLICH an, Studentenehrenwort!“ Auch Tutorials sind gerade zu Hausarbeits-Zeiten sehr beliebt – wie bastelt man aus Milchtüten Geldbörsen? Wie fälle ich einen Baum? Wie kann ich mich besser konzentrieren?

8. Sport

Man muss auch mal an sich denken und der Körper wird es einem danken. Dass ihr auf solche brillianten Ideen komischerweise immer dann kommt, wenn der Zeitpunkt am ungünstigsten erscheint, ist wirklich höchst merkwürdig.

9. Telefonieren

Mensch… Mutti habt ihr auch schon lange nicht mehr angerufen. Sie freut sich bestimmt über einen kurzen Plausch am Telefon! Aber wirklich nur kurz, wirklich! Ja ja, ist klar… Oma ist nämlich zu Besuch und möchte ihre(n) LieblingsenkelIn auch noch mal sprechen.

10. Einen „fixen“ Abstecher nach Warnemünde machen

Mal den Kopf freibekommen in der Hoffnung, durch salzige Seeluft eure Kreativität zu steigern. Dass ihr dort dann einen ganzen Tag verbringt, Möwen jagt, Steine sammelt und hinterher völlig erschöpft seid, um an der Hausarbeit weiterzuschreiben, lassen wir mal außer Acht.

 

Ihr lieben Studierenden da draußen, jetzt mal Hand auf’s Herz – erkennt ihr euch wieder? High-Five und herzlich Willkommen im Club der Prokrastinierenden!

Danke, Luise, für deinen Beitrag, der uns allen aus der Seele spricht.

Oh, ein Einhörnchen. Quelle: https://www.spreadshirt.de/

Oh, ein Einhörnchen.
Quelle: www.spreadshirt.de

 

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