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Tweedback: Endlich anonym blöde Fragen in der Uni stellen

Tweedback überwindet die Distanz zwischen Redner und Zuhörern.

 
Kennt ihr schon Tweedback? Jonas Vetterick, Martin Garbe und Clemens Cap von der Uni Rostock haben das webbasierte System entwickelt – und wir stellen es euch kurz vor.
Das Tool beschreibt sich selbst so:
„Tweedback ist ein Web-basiertes Live-Feedback-System, das den Austausch zwischen Zuhörern und Redner vor allem in Lehrveranstaltungen fördern soll. Ursprünglich wurde Tweedback zwar für teilnehmerstarke Vorlesungen mit mehreren hundert Besuchern entwickelt, es hat sich aber aufgrund seiner vielfältigen Features auch in kleinen Veranstaltungen wie Seminaren als äußerst hilfreich erwiesen.“
Also: Auch auf Konferenzen und in Workshops, in eigentlich allen Situationen mit einem Redner, ist Tweedback sinnvoll. Die Prämisse: Die Teilnehmer müssen ein Smartphone, ein Tablet oder einen Laptop mit Internetzugang dabei haben.

Drei Anwendungsoptionen

  1. Quiz: Der Dozent kann eine Quizfrage an die Studierenden richten, die sie mit Ja oder Nein beantworten oder bei denen sie aus zwei bis vier Antwortmöglichkeiten wählen können.
  2. Speech Parameter: Wenn der Dozent zu schnell spricht, können seine Zuhörer ihm das ohne Zwischenruf oder Extra-Meldung sagen.
  3. Chatwall: Studierende können anonym fragen stellen.

Der Dozent erstellt vorher ein Tweedback-Event und gibt seinen Hörern eine Lesson-ID, mit der sie dort Zutritt bekommen. Er kann entscheiden, welche Anwendungen eingeschaltet und nutzbar sind.

Quelle: http://web10.ub.uni-rostock.de/ubwikiext/images/9/9a/J-Vetterick_en_tweedback_Presentation_ENGLISH.pdf
Quelle: http://web10.ub.uni-rostock.de/ubwikiext/images/9/9a/J-Vetterick_en_tweedback_Presentation_ENGLISH.pdf

Unser Vorteil

Wir können Verständnisfragen stellen, aber das konnten wir auch vorher schon per Handzeichen. Nun können wir anonym Fragen stellen, von denen wir fürchten, dass sie als „dumme Fragen“ gelten können oder wir uns outen, dass wir den Text zu heute nicht gelesen haben. Oder einfach, wenn wir zwei Minuten lang gedanklich abgeschweift sind und einen Terminus verpasst haben. Ein weiterer Vorteil ist, dass Fragen per Handzeichen nicht mehr den Dozenten unterbrechen, sondern er selbst entscheidet, an welcher Stelle er eine Beantwortung für passend hält. Quiz und Speech-Parameter sind sicher in einigen Fällen auch hilfreich.
Die Nutzeroberfläche ist einfach gehalten, sodass Dozenten und Studierende nicht abgelenkt werden.
Wir sagen: Top! Es bleibt zu hoffen, dass sich das Tool etabliert – vielleicht ja nicht nur in Rostock?
 

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