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Vermietet euer Wohnheim-Zimmer bloß nicht über Airbnb

Sieht so dein Wohnheimzimmer aus? Nein? Du darfst es trotzdem nicht einfach so vermieten.

Sieht so dein Wohnheimzimmer aus? Nein? Du darfst es trotzdem nicht einfach so vermieten.


Die Semesterferien im Hotel Mama verbringen und das Zimmer im Studentenwohnheim vermieten? Keine gute Idee.
Wie Spiegel Online berichtet, gibt es bereits Fälle von fristlosen Kündigungen in München und Hamburg. In Berlin hängen Aushänge, die vor schwarzer Untervermietung zu erhöhten Preisen warnen.

Airbnb ist eine Online-Community zur Vermietung und Buchung von Unterkünften. Dort vermieten Privatpersonen meist an Urlaubsgäste ihre Wohnungen oder Zimmer.

Warum? Studentenwohnheime werden subventioniert. Deshalb sind sie ja auch so günstig. Es ist Betrug, wenn daraus Profit geschlagen wird – und höchst unmoralisch, finden Deutsche Studentenwerke laut SPON.

Die mögliche Folge: fristlose Kündigung.
Eigentlich besagt das Gesetz, dass es eine Mahnung vor einer fristlosen Kündigung geben muss. Liegt aber ein besonders schwerer Fall von Vertragsbruch vor, ist das eine Ausnahme.

Außerdem: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Kein Mietvertrag innerhalb eines Studentenwerks würde so etwas erlauben.
Auch, wenn Untervermietung in eurem Vertrag erlaubt ist, handelt es sich laut SPON um eine “vertragswidrige Weitergabe an Dritte”. Deshalb: Immer euren Vermieter oder Wohnheimleiter fragen. Wenn der es erlaubt, ist alles okay. Das gilt also nicht nur für Wohnheime.

In Wohnheimen ist nach Absprache das Untervermieten zum regulären Preis an andere Studierende erlaubt – zum Beispiel, wenn das eigene Praktikum für die Zeit einen Wohnungswechsel erfordert.

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