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„So halten unsere Studierenden sich fit“ – heute mit Clemens

Clemens kommt aus der schönen Altmark im Norden Sachsen-Anhalts und studiert an der Universität Rostock Geschichte und Religion auf Gymnasiallehramt. Die Gründe dafür, zum Studieren nach Rostock zu kommen, waren für ihn vor 10 Semestern unter anderem sein Bruder, der hier schon auf Lehramt studierte, sowie die Möglichkeit, noch einen Staatsexamen-Abschluss machen zu können. In anderen Städten war das schon nicht mehr möglich.
„Der Studiengang ist für mich hier eindeutig definiert, das Konzept ist klar, man hat viele Freiheiten – die einem auch zum Verhängnis werden können – und man braucht sehr viel Selbstdisziplin. Das musste auch ich erst einmal lernen.“, erzählt der 25-Jährige.
„Viele sagen, Rostock besteht aus Warnemünde und dem F.C. Hansa Rostock. Dem kann ich im Groben auch zustimmen.“, meint Clemens und lächelt. Allerdings gäbe es hier noch viel mehr zu entdecken, als das. Was in anderen Städten sofort offensichtlich sei, müsse man in Rostock eben erst einmal finden – auch im kulturellen Bereich. Die Hochschule für Musik und Theater Rostock hat beispielsweise sehr viel zu bieten, weiß Clemens. Für ihn selbst spielt Musik eine sehr bedeutende Rolle. Doch nicht nur das Trompete Spielen (unter anderem in der Pastanak Big Band) bereitet dem Studenten Freude. Nebenher hat er auch noch eine große Leidenschaft für Fußball.
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Seit seinem siebten Lebensjahr spielt Clemens Fußball. Gerade wechselte er zum ESV Lok Rostock 1948 e.V., wo er seine neue Mannschaft nun erst einmal von seinem Talent als Außenverteidiger überzeugen muss. Meist versucht er, zweimal die Woche zum Training zu gehen und sich damit fit zu halten. Ob im Fernsehen oder selbst auf dem Spielfeld – es ist das Mannschaftsgefühl und die Herausforderung, immer positiv zu bleiben, was Clemens an dieser Sportart fasziniert. „Auch, dass man sich selbst im Team einbringen kann und sich gleichzeitig auf jeden einzelnen verlassen können muss, ist spannend.“, findet er.
„Natürlich geht es immer darum, zu gewinnen. Aber man sollte sich auch nicht zu sehr darauf versteifen, sondern mit Spaß an die Sache herangehen. Immer sofort rumbrüllen, zieht die gesamte Mannschaft schnell runter.“, so der angehende Lehrer. Ein Jahr lang hat er selbst mal Handball ausprobiert und zwischendurch war er auch mal im Fitnessstudio, aber damit konnte Clemens sich auf Dauer nicht anfreunden, denn „das Draußensein fehlte einfach.“ Sowieso könne man beim Fußball auch einfach mal vieles rauslassen, was man sonst am Schreibtisch nicht kann.
Manchmal geht er auch Schwimmen – ganz ohne Sport kann Clemens jedenfalls nicht leben. Und wenn, dann würde er schneller gereizt sein, als mit Bewegung. „Außerdem bleibt man auch in anderen Situation geduldiger und kann sich viel besser konzentrieren, wenn der Körper Bewegung gewohnt ist.“, findet er.
In Zukunft möchte Clemens im wahrsten Sinne des Wortes am Ball bleiben und nach dem Studium vielleicht noch ein musikalisches Aufbaustudium anhängen.
Was Fußballer wie Clemens empfehlen: Bei der Unisport Liga der einzelnen Fakultäten einzusteigen. Dort geht es nur darum, gegeneinander zu spielen – ganz ohne Trainer oder Zwänge.

 

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