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Ein paar Tipps für die Bewerbungen nach dem Studium

Die meisten #Stellenangebote schrecken frisch gebackene #Absolventen von der Unis schnell ab. Oft findet man unter dem Punkt „Voraussetzungen“ Dinge wie „mehrjährige Berufserfahrung“.
Stellt sich die Frage, wo man diese Berufserfahrung herholen soll. Geschweige denn, wie man sie überhaupt sammeln kann, wenn man nirgends genommen wird.. ebenfalls, weil man keine Berufserfahrungen hat. Meist sind dann Praktika die Lösung.
Wichtig ist, dass ihr #Praktika – wenn ihr denn welche gemacht habt – auch als Berufserfahrung angebt! Schließlich sind 40-50 Wochenstunden, in denen ihr Aufgaben übernehmt, die sonst ein festangestellter Mitarbeiter erledigen müsste, vollwertige Arbeit! Nur, dass der Festangestellte wahrscheinlich doppelt so viel Lohn bekommen hätte, wie ihr…
Aber zurück zum Thema. Gebt für die Zeit des wahrscheinlich mehrere Monate andauernden Praktikums nicht einfach nur „Praktikum“ an. Dann denkt der #Arbeitgeber schnell „Okay. Er hat da mal reingeschnuppert.“ Genaue Aufgaben, die ihr bekommen habt, Tätigkeiten, Erfolge – wenn es irgendwie geht, sogar mit Zahlen belegen.
In eurem Lebenslauf sollten mindestens immer die Schwerpunkte eurer #Arbeit stehen. Das gilt auch für euer #Studium. Unter vielen Studiengängen kann sich nicht jeder etwas Genaues vorstellen. Darum tragt auch hier eure #Schwerpunkte ein. Am besten natürlich diejenigen, die zu dem Berufsbild passen, auf das ihr euch beworben habt. Was ihr auf keinen Fall tun dürft: euch beim Bewerbungsgespräch für den komischen Namen eures Studiengangs entschuldigen!
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Stellt euch beim #Bewerbungsschreiben einfach vor, dass der zukünftige Arbeitgeber ein leeres Blatt vor sich hat, wenn er euch kennenlernt. Er weiß nichts über euch. Ihr seid Fremde. Mit jedem weiteren Punkt, den er in eurem #Lebenslauf findet, wird sein Bild von euch klarer.
Selbst, wenn ihr kurz nach der Schule mal ein soziales Praktikum gemacht habt, das überhaupt nichts mit eurem Studium, geschweige denn dem #Beruf zu tun hat, auf den ihr euch bewerbt – verschweigt das nicht! Es gibt nämlich Auskunft darüber, was ihr für ein Mensch seid. Und die Bewerbung und das#Vorstellungsgespräch sind die einzigen Chancen für den Arbeitgeber, euch kennenzulernen und für euch die einzige Möglichkeit, euch zu verkaufen – und zwar nicht unter Wert.
Verheimlicht nicht das, was ihr könnt und womit ihr euch die letzten Jahre beschäftigt habt. Für euch besonders Relevantes solltet ihr natürlich hervorheben. Ihr seid ausgebildete junge Menschen für euren potentiellen Arbeitgeber und habt Ahnung in einem bestimmten Fachbereich. Auch wenn ihr keine drei Jahre #Berufserfahrung mitbringt, könnt ihr sehr gut in das Unternehmen passen, weil ihr trotzdem die Kenntnisse mitbringt, die sich der Arbeitgeber wünscht.
Vor allem mit eurer Persönlichkeit könnt ihr das beim#Bewerbungsgespräch wieder gut machen. Ihm geht es eben darum, dass er euch nicht monatelang einarbeiten möchte.
Formale Sachen in der Bewerbung und die Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch (Antworten bereitlegen auf Fragen wie „Warum möchten Sie ausgerechnet bei UNS einsteigen?“ oder „Warum sollten wir SIE einstellen?“) sind natürlich das A und O.
Auch, wie ein Lebenslauf aufgebaut sein sollte (neuerdings gilt zum Beispiel wieder: von unten nach oben – also die letzten Jahre stehen an erster Stelle, die ersten (Praktika aus früheren Jahren) kommen zuletzt.) muss klar sein. Hierfür kann man sich aber im Internet vorher mal belesen oder jemanden von der IHK oder der Arbeitsagentur drüberschauen lassen.

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