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Hartzen mit Master

Immer wieder hört man, dass Freunde und Bekannte nach dem Studium zu Hause sitzen, vielleicht nebenbei eine geringfügige Beschäftigung ausüben, aber hauptsächlich ihre Zeit damit verbringen, Bewerbungen zu schreiben.
Viele verdienen nach dem Studium nicht mehr, als während des Studierens. Die Arbeitslosigkeit nach dem Bachelor-oder Masterabschluss kann ein ganzes Jahr andauern und sehr frustrierend sein.
Nicht alle haben diese Probleme. Die Lage ändert sich immerzu. In den 90ern hatten es die Elektrotechniker schwer, dann die Bauingenieure, anschließend die Wirtschaftswissenschaftler und nun eben die Geisteswissenschaftler. Aber es kommt immer darauf an, wie viele Absolventen einer Branche es in der jeweiligen Region gibt.
Da die Unternehmen nicht selten Bewerber suchen, die schon mehrere Jahre Berufserfahrung haben, schlagen sich die meisten erstmal mit Minijobs und Praktika durch. Auch Weiterbildungen, Umschulungen und Quereinstiege kommen vor.

von praktikumsplatz zu praktikumsplatz.
von praktikumsplatz zu praktikumsplatz.

 
Weil die Abschlussnote schon längst nicht mehr so bedeutend ist, wie die Persönlichkeit und „das, was man sonst noch so vorweisen kann“, kommen auch ehrenamtliche Tätigkeiten gut an, mit denen man sich nach dem Studium beschäftigt hat.
Vor allem das Vitamin B ist am Ende dann doch sehr oft das Entscheidendste. 40 Prozent der Absolventen bekommen damit ein Arbeitsverhältnis. Meist sind es Kontakte, die während eines Praktikums o.ä. gemacht wurden. Familie und Bekannte können einen zwar auch vermitteln, aber dabei muss man aufpassen, dass der Job auch zu einem passt und etwas mit dem zu tun hat, was man machen möchte – es sollte also kein Notanker sein.
Wichtig ist es, sich seinen Tag während dieser tristen Lebensphase zu strukturieren und dabei nicht den Mut zu verlieren. Beratungstermine bei der Bundesagentur für Arbeit machen, sich bei Vermittlungsagenturen und Jobbörsen registrieren, täglich die Stellenangebote durchforsten, weiter Bewerbungen schreiben und diese optimieren.
Irgendwann wird sich so ganz sicher etwas finden! Denn langfristig gesehen liegt der Anteil der arbeitslosen Akademiker unter fünf Prozent. Egal, was man für einen Abschluss hat und in welchem Bereich, zehn Jahre danach haben 99 Prozent der Akademiker einen festen Job.
Also, Kopf hoch! Weitermachen!

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