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Den Master zwischen Elchen & Köttbullar machen

Dass das schwedische Bildungssystem in gewisser Weise anders funktioniert als das deutsche, ist allgemein bekannt. Manche behaupten sogar besser. Damit ist aber nicht nur die Schullaufbahn gemeint.

Vor allem nach den ersten Studienjahren treten viele Bachelorabsolventen die Vorlesungsprogramme in Schweden an. Elf Prozent der internationalen Studierenden in Schweden kamen 2012/13 aus Deutschland. Warum?

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Zum einen zahlt man keine Studiengebühren. Zum anderen ist es nicht unbedingt notwendig, Schwedisch zu können, da die meisten Vorlesungen auf Englisch gehalten werden.

Also warum nicht? Ein Grund könnte der Zeitpunkt des Semesterstarts sein: Ende August. Hierzulande beginnt man ja erst ein paar Monate später mit dem Masterstudium.

Bewerbungen sollten also schon ab Dezember abgeschickt werden. Die Zu-oder Absage kommt dann erst kurz bevor das Semester anfängt. Die Semester sind in Schweden nicht nach Sommer und Winter eingeteilt, sondern nach Frühjahr und Herbst.

Eine Prüfungsphase zum Semesterende gibt es gar nicht. Dafür wird während des Semesters geackert. Das Schöne ist, dass man in der Kurswahl sehr frei ist. Man kann also wirklich das studieren, was einen interessiert.

Finanzierbar wird das Ganze durch Auslands-Bafög und/oder Bildungskredite. Ersteres sollte, wie auch bei uns, weit im Voraus beantragt werden, am besten ein halbes Jahr vor Studienantritt. Zufälligerweise (!) ist das zuständige Bafög-Amt für Schweden das in Rostock.

Wer sich auf Englisch verständigen kann (und ein Sprachzertifikat besitzt), gern in Schweden ist und sowieso ein Masterstudium anstrebt, kann sich unter universityadmissions.se über die Studiengänge informieren.

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