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2019

„New year, new me“: Warum es ohne Vorsätze besser läuft

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Es ist Dezember. Was für die einen viel Weihnachtsstress heißt, bedeutet für die anderen die Neujahrsplanung. New year, new me – yaaay! Die guten alten Neujahrsvorsätze sind ja jedem nur allzu bekannt. Sportmachen bis zum Dreambody. Mit dem Rauchen aufhören. Und diesmal bekommen wir das mit dem Lernplan und dem knallharten Durchziehen auch wirklich hin. Und dann stehen wir im Dezember 2019 doch wieder da und machen exakt das Gleiche, diesmal aber wirklich! Sollten Vorsätze nicht beständig sein? Irgendwas läuft da ja offensichtlich falsch …

Und trotzdem sprengen all die Youtuber gerade ihre Kanäle mit etlichen Videos mit Titeln wie „2019 Goals“ oder „19 Goals for 2019“ und die Werbeindustrie steht sicher auch schon in den Startlöchern mit vielen tollen Werbespots, passend zu den Neujahrsvorsätzen.

Kleine Anmerkung:
Die Inspiration des Artikels kam übrigens durch den Podcast GEDANKENtanken, zu Hören auf Spotify und iTunes. Die spezielle Folge ist von Dr. Stefan Frädrich „Das Ziel ist im Weg“. Hört gerne rein – der Podcast und der Youtube-Kanal sind allgemein sehr zu empfehlen für Inspiration und ein kleines Schmunzeln in der Straßenbahn!
Kleine Anmerkung Ende.

Immer Ziele, Ziele, Ziele. Ohne Ziele kommst du nicht weit. Mit Zielen bringst du Ordnung in dein Leben. Ziele führen zum Erfolg. Das alles sagt dir ein großer Teil deiner Umwelt. Die einen sagen möglichst groß denken, die anderen sagen mit kleinen Schritten kommst du besser voran.

Pass auf, jetzt kommt’s:
Bleiben wir doch einfach ohne Ziele, dann kommen wir schneller voran.

Das ist mal ’ne These!
Wie soll man denn ohne Leitfaden voran kommen? Wie soll man denn so den Weg finden?

Und gerade beim Weg, da hakt es! Wo ist denn der Weg, wenn wir das Rauchen ein für allemal aufgeben möchten? Wo ist denn der Weg zu den fünf Kilo weniger? Da haben wir uns keine Gedanken drüber gemacht, stimmt’s? Das Wie wird bei den Neujahrsvorsätzen oft vergessen, so geht Effektivität verloren. Noch häufiger wird das große Warum vergessen, mit dem dann auch noch die Motivation flöten geht. Und so ohne Motivation und Effektivität, da kann es ja nur schief gehen.

Bevor wir uns also all die tollen Ziele für das kommende Jahr setzen, die ja an sich gar nicht so verkehrt sind, sollten wir lieber über den Sinn hinter all dem nachdenken. Möchten wir Sport machen, um fünf Kilo abzunehmen? Nope, das ist nur so larifari dahingesagt. Wir möchten Sport machen, um uns fitter, wacher, kräftiger zu fühlen. Denn das ist langfristig und ein echter Beweggrund. Wenn wir uns um den Sinn bewusst werden und danach leben, uns ab und zu mal selbst hinterfragen und das tun, was uns motiviert und begeistert – dann sind wir auf dem richtigen Weg.

So geht es vom Sinn zum Weg. Und wie kommen wir jetzt vom Weg zum Ziel? Schon wieder sind wir bei den Zielen. Scroll nochmal zur These zurück! Da steht nämlich, dass es das Ziel nicht gibt – zumindest nicht als eigens festgesetzter Punkt. Denn das Ziel ist im Weg. Ganz ohne Stress und Druck können wir weiterkommen als mit Neujahrsvorsätzen.

Denn wenn wir unsere Gedanken – auch die allermerkwürdigsten in den tiefsten Tiefen unserer abgelegensten Hirnwindungen – und unseren inneren Schweinehund in Frage stellen und jeden Tag versuchen ein klein bisschen besser zu sein als am vorherigen, dann geht’s voran.

Hier also nochmal knackig zusammengefasst:
Suche nach dem Sinn hinter deinen Vorstellungen. So kommen Motivation und Effektivität ganz von allein und du musst nicht mehr an dem langsamen Verblassen deiner Vorsätze verzweifeln. Du kannst ganz entspannt und ohne Druck dein Jahr in vollen Zügen genießen, während du jeden Tag ein kleines bisschen weiter kommst!

Wie sieht’s denn bei euch aus? Macht ihr euch Vorsätze oder habt ihr es schon aufgegeben? 

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