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10 Verbote für Rostocker Erstis: Was Ihr in dieser Stadt besser unterlassen solltet

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Für gewöhnlich kommt der handelsübliche Ersti gerade frisch aus der Schule und ist es daher gewohnt, dass Regeln auf pädagogisch korrektem Wege kommuniziert werden. Das heißt, Richtlinien werden stets positiv formuliert. Es gilt also: Gebote statt Verbote. StudentsStudents ist leider nicht pädagogisch wertvoll. Darum präsentieren wir die 10 Verbote für Rostocker Erstis, damit ihr keinen an den Latz bekommt.

1. Sage niemals „Guten Moin“!

Mach dich nicht zum Narren, indem du „Guten Moin“ sagst. Dass das wirklich jemand sagt, ist – zumindest unserem Autor – noch nie zu Ohren gekommen, aber der ist auch auf einem Ohr taub. Doch es soll sie wirklich geben, diese seltsamen Tunichtguts, die tatsächlich denken, „Moin“ heißt Morgen. „Moin“ wird zu jeder Tages- und Nachtzeit als Gruß verwendet. Merk dir das!

2. Laufe niemals in der Öffentlichkeit mit einem St.-Pauli-Trikot herum!

Die Kiez-Kicker sind das Paradebeispiel für traditionell ausgelebte Erzrivalität. In Rostock liebt und unterstützt man passioniert den F.C. Hansa Rostock. Und wenn du in deinem St.-Pauli-Tutu an den Falschen gerätst, kannst du dich eventuell von deinem Trikot oder Schal verabschieden – und deine erste Beule am Kopf begrüßen. Auch in Montur von Dynamo Dresden die Straßen zu kreuzen, ist unangebracht. Oder von RB Leipzig. Oder Energie Cottbus. Oder…ach, am besten, du trägst einfach keine Fan-Utensilien anderer Fußballvereine.

3. Beklage dich nicht über das Wetter!

Ist das Wetter zu rau, bist du zu schwach. An der Küste kann es zuweilen etwas „ungemütlich“ werden – sagen zumindest all jene, die der Stadt nicht gewachsen sind.  Denn was gibt es schöneres als einen ordentlichen Sturm und peitschenden Regen auf dem Weg zur Uni? Nichts. Erst, wenn du einmal bis auf den Schlüpprich nass in den Hörsaal stapfst und dich unverdrossen auf deinem Platz niederlässt, bist du der Stadt würdig.

4. Sag nichts gegen „Ossis“!

Du hast Ressentiments gegenüber Ostdeutschland? Dann Tschüss und auf Nimmerwiedersehen! In hiesigen Gefilden verteidigt man die Ehre der neuen Bundesländer und ist bestrebt, den „Wilden Osten“ kennen und lieben zu lernen. Letzteres verlangt niemand von dir, aber zumindest Respekt und Wertschätzung wird von dir verlangt.

5. Leg dich nicht mit Rostocker Türstehern an!

Wir reden hier nicht von irgendwelchen Aushilfs-Schellen-Verteilern, sondern vom Rostocker Türsteher-Primus. Es ist ein offenes Geheimnis, dass unsere Türsteher manchmal so ungemütlich und kompromisslos wie das Küstenwetter sein können. Wer ihnen doof kommt, hat wenig zu lachen und fortan wahrscheinlich Probleme, in die angesagten Clubs der Stadt zu kommen. Also kommt ihnen besser nicht doof. Fragt mal Ralle.

6. Unterlasse das Reservieren von Plätzen in der Mensa!

Eigentlich müsste ein alter Studenten-Hase schon allein dafür plädieren, dass Erstis nicht in diesen riesigen Gruppen in die Mensa gehen dürfen, da dadurch die dortige Matrix vollkommen durcheinandergebracht wird. Aber in Deutschland gilt ja das Versammlungsrecht und die ängstlichen Erstis brauchen für ihr Selbstbewusstsein das temporäre Rudel. Wofür es jedoch auf die Finger geben sollte, ist die typisch deutsche Abart, Plätze durch das Platzieren von Textilien zu reservieren. Dadurch wird die Mensa-Matrix vollends durcheinandergebracht. Mensen sind komplexe Systeme, in denen reservierte Tische zu Stau führen und der fließende Austausch von Speisenden dadurch ins Stocken gerät. Ein Tisch muss entweder verfügbar sein oder in Betrieb genommen werden.

7. Gehe am Schröderplatz niemals bei Grün einfach über die Straße!

Tust du es doch – am besten noch mit Kopfhörern im Ohr und auf dem Handy die Tinder-Matches checkend –, kann es passieren, dass dein Aufenthalt in Rostock ein kurzer war. Womöglich liegst du dann nämlich tot oder schwerverletzt unter der Straßenbahn. Denn manchmal passiert es, dass die Ampel zwar grün leuchtet, aber die Bahn dennoch deinen Weg kreuzt. Darum: Niemals den finalen Kontrollblick vergessen. 

8. Nutze niemals den Fahrstuhl im Bebel-Tower!

Der Bebel-Tower hat zwar einige Stockwerke vorzuweisen, wodurch der Fahrstuhl verlockend ist, doch ratsam ist dessen Nutzung nicht. Es besteht ein nicht geringes Risiko, dass du stecken bleibst. Unserem Autor ist das bereits zweimal passiert. Ein drittes Mal legt er die Hand nicht auf die Herdplatte – es sei denn, er hat sich in der nahenden Adventszeit zu sehr das deftige Weihnachtsessen in der Mensa schmecken lassen.

9. Verschmutze nicht das Hafenbecken!

Der Sommer ist vorbei und somit auch die Grill-Saison. Auch dieses Jahr haben sich viele wieder mal von ihrer schmutzigsten Seite gezeigt und sind rücksichtslos mit ihrem Müll umgegangen. Und so landete viel Unrat im Hafenbecken, weil einige einfach voller sündhafter Gleichgültigkeit sind. Ihr wollt den Hafen genießen, dann haltet euch an die Regeln. HIER könnt ihr sie nachlesen.

10. Füttere keine Möwen!

Du regst dich über die Dreistigkeit der Möwen auf? Na, dann füttere sie nicht! Das sagt auch Möbius Möwe. Gerade für Neu-Rostocker sind diese zutraulichen Vögel ein Highlight. Sie ergötzen sich an ihrer Nähe und füttern sie. Das gibt ihnen das Gefühl, der König der Möwen zu sein. Doch es liegt in der Natur dieser Tiere, dich abzuziehen. Dadurch, dass sie ständig gefüttert werden, steigert sich ihre Dreistigkeit mit jedem Brotkrümel mehr. 

Und am Ende vielleicht doch noch ein Gebot: 

Zeige dich im Umgang mit höheren Semestern respektvoll und demütig!

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