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    Hansa auf einem alten Käfer in Cuba. – Foto: Instagram @rostockaeh
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    Hansa auf den Kanaren. – Foto: instagram @hansa_worldwide
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    Der FCH in Rumänien. – Foto: instagram @zeittotschlaegerfussball
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    Rostock meets Sydney. – Foto: instagram @rostock_klebt
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    Hansa beweist Humor in Monaco. – Foto: instagram @croh89
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    Wer findet den Sticker? Hansa in Südafrika. – Foto: instagram @rostockaeh
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    Eine blaue Giraffe über Medellín, Kolumbien. – Foto: instagram @rostock_klebt
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    Ostseestadion in New York City. – Foto: instagram @hansa_worldwide
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    Hansa auf dem Weg zur Spitze in Ecuador. – Foto: instagram @hansa_worldwide
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    Kein Strand ist so schön wie in Warnemünde – auch nicht in Brighton, England. – Foto: instagram @hansazonemtk
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    Nördlicher als Hansa, aber nicht cooler: Bergen, Norwegen. – Foto: instagram @hansa_worldwide

Sticker, Streetart, Fans weltweit: Hansa Rostock Everywhere!

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Wenn unser Autor auf Reisen geht, was er sehr gerne macht, dann findet er irgendwann immer ein Stück Heimat, das sein Herz springen lässt. Egal, ob in Mumbai, Bangkok, Dublin oder Barcelona –  irgendwo stößt er immer auf einen Sticker seines geliebten F.C. Hansa Rostock.

Hansa auf einem alten Käfer in Cuba. – Foto: Instagram @rostockaeh

Dass der FCH international einen Namen hatte, liegt schon sehr lange zurück. Vorbei die Europacup-Schlachten gegen den FC Barcelona, der anbei einst sogar geschlagen werden konnte. Das Hansa global ein Zeichen setzt, liegt mittlerweile in erster Linie an seinen um die Welt reisenden Fans. Ob auf Straßenschildern, versifften Raststätten-Klos, gemütlichen Sitzbänken mit schöner Aussicht oder in fremden Stadien – einen herzerfrischenden, klebenden Gruß von der Ostseeküste zu finden, ist nichts Ungewöhnliches. Die Quintessenz: Hansa bleibt international.

Ostseestadion in New York City. – Foto: instagram @hansa_worldwide

Nun sind die klebenden Hansa-Fans nicht die einzigen ihrer Zunft, die ihre Spuren auf ihren Reisen in der Welt hinterlassen. Doch seien wir mal ehrlich, welches Vereinswappen ist schöner als das mit der roten Kogge und dem weißen Greif auf blauem Segel? Das schaut ja per se schon gut aus und verschönert im Endeffekt unseren Planeten. Dieser Moment, einen Hansa-Sticker am anderen Ende der Welt zu finden, löst Glücksgefühle aus, die für Außenstehende vermutlich schwer nachzuvollziehen sind.

Wer findet den Sticker? Hansa in Südafrika. – Foto: instagram @rostockaeh

Irgendwo zwischen Jakarta und Manila sitzt du auf einem Dschungelklo eines Bergdorfes fest, attackiert von Moskitos und quasi pleite – an der Tür ein Sticker vom Ostseestadion. Das ist Balsam für die von Heimweh geplagte Seele. Dann erhellt sich das Gesicht zu einem kindlich erregtem Grinsen. Du schaust hektisch umher, willst die Welt wissen lassen, dass dieser kleine unscheinbare Aufkleber, der für dein Auge wie eine Supernova strahlt, aus deiner Heimat stammt.

Eine blaue Giraffe über Medellín, Kolumbien. – Foto: instagram @rostock_klebt

Die Welt ist voll von Hansa – voller Sticker und anderer Rostocker Liebesgrüße. Doch es gibt auch eine Menge weiterer Vorgehensweisen, um die Welt zum FCH zu missionieren oder zumindest dessen Namen rund um den Globus zu verbreiten. Über manche Praktiken kann man sich streiten – etwa über die gezeigten Szenen in der Selfmade-Doku „Blau Weiss Rot“, in denen Hansa-Fans um den Erdball reisen, um im Namen der Kogge Streetart zu betreiben. Muss man nicht cool finden, kann man aber.

Eine besonders schöne Geschichte hat der Instagram-User rostockaeh zu erzählen. Geht man auf weltweite Spurensuche nach dem F.C. Hansa, dann stößt man irgendwann auf seinen Account. Als glühender Anhänger des FCH machte er eine Weltreise und natürlich sah auch er sich als Botschafter der Kogge. In den Townships von Kapstadt, Südafrika, schenkte er einem angeblich sehr talentierten Jungen sein geliebtes Hansa-Trikot. Neben Mini-Messis und -Ronaldos, die sich in Jerseys von Barca und Real Richtung Profi-Karriere dribbeln, tankt sich irgendwo dort unten nun ein Mini-Ziemer aus den Townships. Das wäre doch was.

Hansa auf dem Weg zur Spitze in Ecuador. – Foto: instagram @hansa_worldwide

Und dann gibt es da noch diesen verrückten Amerikaner, Rick Beck, einen Deutschlehrer aus den USA, der in den 90ern mal an einem Austauschprojekt teilnahm und in Güstrow landete. Eines führte zum anderen und schon verliebte er sich in die Ostseekicker. Seitdem kennt jeder seiner Schüler den FCH, denn Beck bindet Hansa in seinen Deutschunterricht ein und lässt die Kinder Fragen zu den Spielen beantworten – wer schoss die Tore, welchen Tabellenplatz belegt die Mannschaft und so weiter. Und gewinnt Rostock, singt die Klasse gemeinsam die Hansa-Hymne von den Pudhys. Ein Fan wie Beck sucht seinesgleichen. HIER könnt ihr ein Interview mit ihm lesen.

Nicht immer verdient das Geklebe oder Gespraye einen zustimmenden Schulterklopfer. Wenn beispielsweise respektlos mit Kulturgütern anderer Länder umgegangen wird, ist das wenig rühmlich. Doch in den meisten Fällen bleibt es bei einem dezenten Gruß von der Ostsee, der niemanden belästigt. Ihr seht also: Hansa Rostock ist überall. Auch wenn es sportlich nur drittklassig zugeht, der Support spielt in der Champions League.  Und wenn ihr das nächste Mal auf Reisen seid, macht eure Augen auf und findet ein Stück Heimat.

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