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Fledermaus Rostock

Pöbel-Pia bis Hellwach-Helmut: Kreaturen im Rostocker Nachtbus

in Allgemein/Finanzen/Kultur/Nachtleben/Studium von
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Mit der Fledermaus vom Keller nach Groß Klein – ein Satz, der für einen Nicht-Rostocker wahrscheinlich genauso wenig Sinn ergibt, wie 130.000 Euro Schweigegeld an einen Pornostar zu zahlen, den man gar nicht kennt. Stormy Daniels würde Fledermaus fahren, wenn sie könnte, da sind wir sicher. Bis dahin begnügen wir uns mit den folgenden 7 Typen, die man im Nachtbus trifft.

1 Die schlafende Susi und der schlafende Sebastian

Zeigt mir einen Fledermausbus ohne einen schlafenden Menschen. Nein, wirklich, falls ihr irgendwann mal nur wache Menschen seht und niemand durch die Fahrt hin und her geschaukelt wird oder seine Wange an der Scheibe klebt, dann dokumentiert das. Wir glauben nämlich, dass der Busfahrer überhaupt nicht losfährt, wenn keiner vom Feiern zu fertig ist (steht bestimmt in den AGBs).

2 Der Ich-kotz-gleich Gustav und die Ich-kotz-gleich Greta

Mister oder Misses „Ich kotz gleich“ sind für alle Betrunkenanderen Gäste ein Graus. Diese offensichtlich mit Alkohol überforderten Wesen sitzen nun in einem schaukelnden Behältnis mit grellem Licht und ohne Toilette. Einige Exemplare dieses Typs äußern ihre Sorge über mögliche Spei-Unfälle tatsächlich in Form von Worten, anderen sieht man ihr potentielles Unglück nur an, da sie grün und grau im Gesicht werden. Pro-Tipp: Nicht im Kotz-Radius dieser Menschen sitzen! Pro-pro-Tipp: Nicht dieser Typ sein.

3 Der Hellwach-Helmut und die Hellwach-Hanna

Stell dir vor, du gehst feiern, aber du oder deine Freunde müssen morgen früh raus. Dann setzt du dich in die Fledermaus, obwohl du eigentlich noch weiterfeiern möchtest. Und ja, selbstverständlich sollten alle an deiner guten Laune teilhaben müssen – also los geht es mit Gegröle, Gebagger und Gefahr. Fremde Menschen müssen beflirtet werden und man muss sie (das ist wichtig, schreibt euch das auf!) ganz dolle unbedingt und ausnahmslos fragen, warum sie denn nicht gut drauf sind.

4 Der Taxi-Tobi und die Taxi-Tina

Während im Bus die Insassen mit überdrehten Feierbiestern und überforderten Alkoholschülern klarkommen müssen, fährt hin und wieder ein Taxi vorbei. Da drinnen sitzen die Menschen vom Typ „Ich fahr doch jetzt keine Stunde mit dem Bus“, die sicherlich schneller zu Hause sind, sich aber am nächsten morgen auch fragen müssen, wo denn das ganze Geld geblieben ist.

5 Der Pöbel-Philipp und Pöbel-Pia

DinoWas wäre eine Busfahrt bei Nacht ohne einen Pöbler? Entspannt wahrscheinlich, aber dementsprechend auch nicht spannend. Wenn die Pöbler sich erst einmal aufgebaut haben, dann gibt es kein Halten mehr. Sie können links, rechts, fußballverrückt, besoffen, tierlieb oder dämlich sein, wichtig ist ihnen nur, dass dieser verdammte Drecksbus voller Idioten ist und die nur herkommen sollen, dann sehen die schon, was ihnen blüht!

6 Der Mensch aus der arbeitenden Bevölkerung

Alternativ nennen wir diesen Typ auch „Opfer“, denn Menschen, die mit der Fledermaus tatsächlich zur Arbeit müssen – nüchtern und so – können einem nur leid tun. Sie müssen sich dem Kotz-Radius entziehen, der Fahne vom gut gelaunten Feierfreddy (ein Kollege von Hellwach-Helmut) entgegentreten und den Kopf vom Schlafenden von ihrer Schulter wischen.

7 Der Lethargie-Ludwig und Lethargie-Lisa

Last but not least haben wir noch den einen stillen LethargieFreund, der in dem ganzen Chaos dasitzt und alles über sich ergehen lässt. Hin und wieder fallen diese Menschen auch in die Kategorie „Ich kotz gleich“, doch viel häufiger warten sie einfach darauf, dass die Fahrt endet. Sie starren ins Leere, hören ihren Freunden nur mit einem Ohr zu und all ihre Konzentration gilt dem Erreichen der Haltestelle (wichtig wäre auch, dann tatsächlich auszusteigen) und dem anschließenden Kopfsprung ins wohlig warme Bett. Lethargie-Ludwige tun keinem was zu leide, wäre die Fledermaus voll von ihnen, müsste der Busfahrer wohl regelmäßig checken, ob er nicht doch einen Leichenwagen fährt.

Na dann mal los, sagt uns, welcher Typ ihr seid und benehmt euch wieder wie in der Schule: Zeigt in das Schulbuch auf den komischen Vogel und sagt zu euren Freunden:

„Haha, das bist du!“

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