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7 Dinge, die du in der vorlesungsfreien Zeit über dich gelernt hast

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Die vorlesungsfreie Zeit ist so gut wie vorbei, von den sogenannten „Ferien“ blieb mal wieder wenig übrig. Anstatt Urlaub und gammeln, hieß es Hausarbeiten schreiben und für Prüfungen lernen. In den vielen Stunden geistigen Leerlaufs kamen uns einige Erkenntnisse – über uns selbst.

1. Dein Zeitmanagement ist eine Katastrophe
Ein Kalender ist nur zum Malen da.

Der Klassiker gleich zu Beginn. Jedes Semester nimmst du dir vor, deine Prüfungs- und Hausarbeitenzeit entlastend zu planen, doch leider war bisher stets der Wunsch der Vater des Gedanken. Das ist dieses Mal nicht anders. Deine Planung gleicht einem Affenzirkus. Ergebnis: Statt Anfang März mit allem durch zu sein, beginnst du zwei Tage vor Abgabe deine letzte Hausarbeit.

2. Du bist kein früher Vogel
Der späte Vogel küsst die Scheibe.

…weder beim Überweisen des Semesterbeitrages noch beim frühen Aufstehen, um rechtzeitig mit den Uni-Pflichten zu beginnen – und erst recht nicht bei der Besorgung von Literatur für deine Hausarbeit. Stets bist du der späte Vogel, der gegen die verschlossene Glastür donnert. Gerade die zu spät organisierte Literatur stellt dich vor arge Probleme. Der gute Stuff ist schon längst vergriffen und so mühst du dich durch Bücher von 1928, die fast zu Staub zerfallen und nur peripher etwas mit deinem Thema zu tun haben.

3. Du bist wissenschaftlich eine Null
Zitat: Albert Einstein

Wissenschaft? An der Uni? Warum hat dir das niemand gesagt? Weil du dir an der Uni deine Erkenntnisse selbst erarbeiten musst – du sollst dir selbstständig Wissen schaffen. Das ist nicht deine Welt. All dieses lästige Zitieren von Quellen, die dann auch noch seriös sein müssen, all diese empirischen Studien und das intellektuelle Geschwafel. Von all dem hast du keine Ahnung.

4. Du bist ein Jammerlappen
Der Jammerlappen: Jammert.

Du erhoffst dir durch deine Jammerei in der Mensa Zuspruch deiner Kommilitonen. Deiner Theorie zufolge, entfesselt das Jammern Kräfte in dir, frei nach dem Motto: Geteiltes Leid ist halbes Leid – auch wenn die anderen nicht teilen wollen. Allerdings überspannst du den Bogen und bist anfällig für phlegmatisches Selbstmitleid.

5. Du bist nicht so ausgeglichen, wie du dachtest

Langsames Internet. Ein Computer, der sich dauernd aufhängt. Dokumente, die nicht zwischengespeichert wurden. All das bringt dich selbstverständlich auf die Palme. Wir alle kennen das. Dass du deshalb jedoch wie das „Unreal-Tournament-Kid“ mitten in der Bib cholerisch auf deinen Laptop einschreist oder eines Gorillas gleich auf deinen Fingerknöcheln durch die Mensa tobst und den Teller eines Kommilitonen aus der Hand schlägst, weil er den letzten Enchilada bekommen hat, sollte dir zu denken geben.

6. Du bist der produktivste Mensch der Welt
Der Mann schreibt keine Hausarbeit.

…zumindest bei der Umsetzung von prokrastinierenden Projekten, anstelle deiner eigentlichen Pflichten. Sämtliche Highscores bei „Moorhuhn“ knacken? Check. Ein höchstkomplexes Trinkspiel ausdenken? Check. Ein Buch über die Leiden eines Studenten schreiben? Check. Die Hausarbeit anfangen? Fail.

7. Die vorlesungsfreie Zeit schlägt dir auf die Hüfte
Das ist Fettwin. Man nannte ihn einst Edwin.

Schokolade, Cola und all die von dir als essentiell propagierte Nervennahrung haben dich über die Wochen zu einem teigigen Etwas werden lassen. Hinter deinem Rücken nennt man dich bereits spöttisch „Fettwin“. Wieso hast du das nicht mitbekommen? Nun, wer zur besseren Konzentration nur logger Jogger trägt, der merkt nicht wie die Plauze drückt. Das fiel dir erst auf, als du endlich mal wieder feiern gehen wolltest, aber die fancy Ausgehjeans nicht mehr passte.

In diesem Sinne: Auf dass wir aus unseren Fehlern lernen. Viel Erfolg beim Endspurt!

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