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#4 Haste schon gehört: Hansa-Fans klauen Urlauber den Braunschweig-Pulli

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Jede Woche kommentiert StudentsStudents ausgewählte Nachrichten der Woche, die für uns alle relevant sind. Obendrauf: eine gehörige Portion Meinung aus unserer Redaktion. Wir wollen von Euch wissen: Was denkt Ihr darüber?

Immer mehr Tierquälerei in MV

Was ist da los, MV? In den letzten Wochen und Monaten häuften sich immer mehr Fälle der Tierquälerei in unserem Bundesland, die Dunkelziffer ist dabei enorm hoch. Ende Januar ereignete sich beispielsweise eine besonders grausame Tat: Ein Hündchen wurde von seinen Besitzern nur 50m von einem Tierheim entfernt angebunden. Die Schnauze mit Klebeband verschlossen, starb das arme Tier hungrig, durstig und frierend in der Kälte. Anderorts wurde ein Hund ertränkt, auf der Insel Rügen wurden auf mysteriöse Art und Weise Schwäne getötet und sogar Marteria wurde von PETA wegen Tierquälerei angezeigt. Er kescherte sich einen Karpfen aus dem Wasser und posierte damit in einem Video. Das sogenannte „Catch&Release“ ist verboten und somit musste der Rapper wegen Fischquälerei 5000€ Strafe blechen. Das ist mit den oben genannten Fällen natürlich kaum zu vergleichen. Aber die Tatsache, dass Leute armen Tieren Leid zufügen, ist schon erschreckend und abstoßend genug. Die Rechtslage macht es dabei jedoch nicht besser. So werden Tiere vom Gesetz her nicht als Lebewesen, sondern als Sache eingestuft. Tiere eine Sache? Das ist doch absurd. Wäre dies nicht der Fall, könnten Täter mit viel härteren und auch angemesseneren Strafen rechnen. Leider ist das Quälen von Tieren mit einer lächerlichen Ordnungswidrigkeit abgetan. Keine Straftat. Finden wir furchtbar. Und überschütten unsere Katze erstmal mit ganz viel Liebe.

5000€ für ein Video, autsch.

Denkmalschutz für Plattenbau?

Dierkow, Toitenwinkel, Lütten-Klein, Groß Klein, Schmarl – die Kulisse dieser Stadtteile zeichnet sich durch die emporragenden Plattenbauten – entstanden in der DDR, um Wohnraum zu schaffen – aus. Nun steht die Debatte im Raum, die Gebäude als architektonische Erinnerungen an die DDR unter Denkmalschutz zu stellen. Nur um klarzustellen: Dies ist keine Verurteilung derer, die in einem Plattenbau wohnen. Natürlich ist es eine Geschmackssache, denn viele nennen den Plattenbau ihr zu Hause, fühlen sich dort wohl und heimisch und schätzen den grauen Charme. Aber so richtig schön und ansehnlich sind die Dinger doch trotzdem nicht, oder? Unsere Meinung bestünde aus einem Kompromiss. Es gibt durchaus Plattenbauten, die erhalten werden sollten. Das Rostocker Sonnenblumenhaus beispielsweise ist nicht nur ein sehr geschichtsträchtiges Gebäude, es besitzt auch die kunstvollen Klinkerreliefs des Künstlers Reinhard Dietrich an der Fassade. Gehen wir absolut mit. Aber anderen tristen und schlichtweg grauen Blöcken aus den besagten Vierteln wird wohl niemand später nachtrauern. Fazit: Denkmalschutz den Gebäuden, die wirklich eine Geschichte erzählen.

Ist das Kunst oder kann das weg?
Foto von dennis_zucht auf Instagram

Wegen Braunschweig-Pulli: Hansa-Fans beklauen Urlauber

Vergangenen Samstag, Hansa-Spiel gegen die Würzburger Kickers, die S-Bahnen überfüllt mit blau-weißen Hansa-Schals, Mützen und Jacken. Mittendrin ein ahnungsloser Urlauber mit seiner Ehefrau, Eintracht Braunschweig-Fan, was auf seinem Pulli zu erkennen war. Den von ihm vielleicht geliebten Pullover durfte der arme Mann nicht behalten, denn eine Gruppe von Fans nahm ihm das Kleidungsstück gewaltsam ab. „Was für ein toller Urlaub, was für einen tollen Eindruck macht diese Stadt“, dachte sich der Urlauber gewiss. Wer auch immer das war: Wir verstehen, dass es nicht ganz so ratsam ist, mit St.Pauli-Klamotten am Tag des Hansa-Spiels herumzulaufen. Und Fankultur ist ja auch wirklich super und Loyalität zu seinem Lieblingsverein ebenso. Aber das ist doch noch ein Grund mehr, dem armen Urlauber seinen Braunschweig-Pullover tragen zu lassen. Er hat mit Sicherheit nicht damit gerechnet, dass sein Pulli von ein paar Fans in der S-Bahn abgezogen wird, wie damals das Pausenbrot in der Grundschule. Gar nicht cool!

Darauf erstmal ein Bier.
Foto von koelschekogge auf Instagram

Hast Du auch schonmal etwas Kurioses, Lustiges oder Nerviges in der Uni erlebt? Erzähl‘ uns deine Geschichte! Wir haben immer ein offenes Ohr und geben dir eine Stimme. Kritik und Anregungen hören wir auch gern. Schreib‘ uns: campus@studentsstudents.de oder bei Facebook!

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