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Cola, Mate, Kaffee? Gute und schlechte Wachmacher für die Klausurenphase

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Studenten sind immer müde – ein allseits bekanntes Problem. Durch den im Hirn produzierten Müdemacher Adenosin, der übrigens auch für unsere Träume verantwortlich ist, können wir uns nicht mehr richtig konzentrieren und hängen durch. Dies ist natürlich höchst ungünstig, wenn die Klausurenphase an die Tür klopft und wir jede Sekunde zum Lernen benötigen. Koffein, unser Held, blockiert die Müdigkeit an den Rezeptoren im Hirn und beschert uns gute und schlechte Wachmacher-Getränke.

Kaffee

Das schwarze Gold, manchmal auch eher die schwarze Plürre, ist nicht nur in der Klausurenphase bei uns Studenten sehr beliebt oder besser: überlebensnotwendig. Nach einer Studie trinken Studenten ca. 160 Liter Kaffee im Jahr – das entspricht ca. einem halben Liter am Tag. Doch ist Kaffee wirklich so ungesund? In Massen ja, in Maßen nein. Die neueste Forschung hat ergeben, dass drei Tassen Kaffee am Tag die Leber positiv unterstützen und das Immunsystem stärken, was zu einem längeren (Studenten-)Leben führen kann.

Fazit: Hoch die Tassen, solange es nicht mehr als drei sind.

Foto von missassoonaspossible auf Instagram

Cola

Die klebrige Brause ist ebenfalls ein ständiger Begleiter – ob in der Vorlesung oder in der Mensa. Natürlich enthält auch Cola Koffein und vor allem eine Menge an Zucker, was zwar den Effekt hat, uns wachzumachen, jedoch nur kurzfristig. Die aufputschende Wirkung von Cola hält höchstens zwei Stunden an und auf einen Liter Coca-Cola kommen z.B. 31 Stücken Würfelzucker. Zuckerschock! Wenn also schon Cola, dann vielleicht eher auf alternative Marken, wie Afri Cola oder Fritz Kola umsteigen.

Fazit: schlecht für die Zähne, Unmengen an Zucker, keine langanhaltende Wirkung.

Foto von michypglyn auf Instagram

Mate

Jutebeutel und ’ne Fläsch Mate auf Täsch. Mate gilt als das Studentengetränk an jeder Uni.  In Form von Club Mate, Mate Mate, Mio Mate usw. hat dieser Wachmacher des südamerikanischen Mate-Strauchs nur halb so viele Kalorien und Zucker wie Cola, dafür aber doppelt so viel natürliches Koffein. Den Mate-Blättern werden heilsame Kräfte zugeschrieben, sie sollen das Nervensystem anregen und die Harnwege reinigen. Andere Meinungen hingegen sagen, dass das Krebsrisiko durch einen hohen Mate-Konsum, aufgrund von darin enthaltenden Pflanzenschutzmitteln und Kohlenwasserstoffen, die beim Rösten der Blätter entstehen, steigt.

Fazit: als Heiß- oder Kaltgetränk eine gute Alternative zu Kaffee und Cola, jedoch ebenso nur in Maßen zu genießen.

Foto von zoe_licks_things auf Instagram

Tee

Eine gute Alternative zu all dem Zucker-Zeug ist Tee. Dieser Wachmacher wirkt sanfter als Kaffee und wird durch Gerbstoffe im Darm langsamer absorbiert, wodurch die Wachheit gleichmäßiger und länger auftritt. Grüner und schwarzer Tee wirken dabei besonders erfrischend, genauso Ingwer- und Zitronen-Tee, aufgrund ihrer rauen Menge an Vitamin C. Wem grüner Tee nicht genügt, der kann auf Hipster-Matcha zurückgreifen – zermahlte Blätter einer besonderen Grüntee-Pflanze. Aufgegossen mit Wasser oder Milch hat Matcha eine anregende Wirkung und soll die Konzentration steigern:

Fazit: Schmeißt den Wasserkocher an, es gibt Tee!

Foto von mobatts auf Instagram

Energy-Drinks

Und da haben wir sie, die flüssigen Super-Booster, die eine schnelle Wirkung versprechen und dieses Versprechen auch einhalten. Aber mal ehrlich, so gut das Zeug auch wirkt und schmeckt – ungesund ist es allemal. Durch ihren hohen Zuckergehalt putschen diese Monster uns zwar ordentlich auf, jedoch müssen wir auch mit einer Menge an Nebenwirkungen, wie Nervosität, Zittern und Herzrasen rechnen. Unsere Redakteurin berichtet, dass sie ihre Finger nicht mehr richtig spürt, wenn sie einen Energy-Drink kippt.

Fazit: Nee, lasst mal lieber – da gibt es eine Menge besserer Alternativen.

Foto von zombub auf Instagram

Wasser

Das beste und einfachste Wachmacher-Mittel aller Zeiten, noch dazu günstig wie Sau: Liebe Studis, trinkt mehr Wasser, denn es ist wunderbar und hat keine Kalorien. Noch dazu versorgt es unseren Körper und unsere Hirnzellen mit genügend Feuchtigkeit, regt Stoffwechselprozesse an und führt dazu, dass wir uns besser konzentrieren können.

Fazit: Wasser gibt unserem Hirn einen enormen Arschtritt und kostet so gut wie nix – perfekt für unsere rauchenden Köpfe in der Klausurenphase.

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