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Das große Bombardement: Silvester feiern in Rostock

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Alle Jahre wieder geißeln wir uns mit dem Anspruch, das großartigste, ausgefallenste und tollste Silvester zu feiern, das wir je hatten. Hauptsache der Jahresabschluss ist etwas ganz Besonderes – schließlich muss so ein Jahr gebührend verabschiedet werden, selbst wenn es an sich ein totaler Griff ins Klo war. Dummerweise haben wir es wieder einmal verpasst, rechtzeitig zu planen und stehen nun vor einer stressigen und äußerst heterogen geführten Diskussion über das „Wie“ und „Wo“ des letzten Tages im Jahr.

Foto: wmnde.de – Joachim Kloock

Das soll uns nicht daran hindern, mit ejakulierendem Unterton die Freunde davon zu überzeugen, dass wir die perfekte Idee für das garantiert beste Silvester aller Zeiten im Kopf haben. Blöd nur, wenn das jeder dieser Freunde ebenso von sich behauptet. Kurz vor Jahresende sprießen dann die Partyoptionen wie Pilze aus dem Boden. Was folgt ist ein frustrierender und nervender Interessenkonflikt, an dessen Ende sich ein Flickenteppich aus Möglichkeiten ergeben hat. Jeder hat irgendwie seine eigenen Pläne, niemand kann sich richtig einigen – erinnert ein bisschen an die derzeitigen Koalitionsgespräche unserer Politiker.

Was machen wir denn nun? Die Ausgangslage ist klar: Die Lager sind tief gespalten, die Traumvorstellung eines Silvester-Kurzurlaubs in einer verschneiten Berghütte hätte früher geplant werden müssen und fällt raus. Alles läuft auf Rostock hinaus. Nur wo und wie feiert es sich hier am besten? Schauen wir uns mal die Optionen an.

Für Dancer: zum letzten Mal im Jahr dancen inner Disse
Nochmal ordentlich abdancen!

Ähnliches machen die meisten von uns ja eh jedes Wochenende, nur ist zu Silvester nun mal alles ein kleines bisschen besonderer – schließlich ist an diesem rituell überladenen Abend Jahreswechsel. Partys findet ihr in nahezu allen Clubs der Stadt, z.B. im Keller oder im Stadtpalast. Doch schaut einfach HIER und seht selbst, was euch gefallen könnte.

Für Um-die-Häuser-Zieher: KTV-Safari im Fadenkreuz

Die KTV ist das Herz der Stadt und dieses schlägt zum Jahreswechsel deutlich rasanter als sonst. Das liegt einerseits an diversen Partys in Kneipen, Restaurants und WGs, die es allesamt zu entdecken gilt, andererseits aber auch an der Dauerbeschallung durch das Zünden von Feuerwerkskörpern. Eine KTV-Safari ist daher auf eigene Gefahr, denn manch Suffkopp merkt sich nicht mehr, sobald er einen Böller in der Hand hat – und von dieser Spezies ziehen Silvester so einige umher.

Für Lebensmüde: das große Bombardement am Stadthafen
Foto: rostock-heute.de

Geliebt wie gehasst: der Stadthafen zu Silvester. Das, was sich vorher schon in den Straßen der KTV angedeutet hat, entlädt sich spätestens um 0 Uhr mit geballter Wucht am Stadthafen. Ein Böller- und Raketenhagel, der dir auch mal kreuz und quer um die Ohren fliegen kann, lässt das Jahr krachend zu Ende gehen. Wer Schiss hat, jedoch nicht auf ein gewaltiges Feuerwerk verzichten mag, der schaut sich das Spektakel von der anderen Seite der Warnow aus an oder fährt ins gemäßigtere Warnemünde.

Für Entspannte: das chillige Sit-In in der WG

Das Sit-In kann als vieles verstanden werden: als Spieleabend oder gemütliches Beisammensein im engsten Kreis, als sukzessives betrunken Werden bzw. Vorglühen für eine anschließende Party oder schlicht als Wundertüte, die je nach Motivation der Gäste entweder zum gelangweilten Einschlafen oder zur Eskalation führen kann.

Für Homies: die gute alte Hausparty
Menschen Leben Tanzen Welt

Unser Tipp für Silvester: Sucht euch am besten eine zünftige Hausparty und ihr habt von allem etwas. Wenn ihr Gast seid, müsst ihr euch zwar trotzdem ein paar Minuten durch den Silvester-Schusswechsel kämpfen, aber dann erreicht ihr die Geborgenheit eurer Freunde, könnt trinken, tanzen, blödeln, quatschen und flirten, gebt nicht unnötig viel Geld aus, könnt nostalgisch in Erinnerungen schwelgen, vor der Haustür Raketen und Böller zünden und einfach im Kreise eurer Besten das Jahr ausklingen lassen.

In diesem Sinne: Einen guten Rutsch in 20 Tagen.

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