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Die 10 unangenehmsten Situationen in Seminaren

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1. Peinliches Schweigen

Jeder kennt das: Der Dozent stellt eine Frage in den Raum und niemand hat die Muße, darauf zu reagieren – obwohl die Antwort vielen klar ist. Selbst ein Nicken oder Kopfschütteln ist fast zu viel verlangt. Und so könnten wir vor lauter Antriebslosigkeit eine Stecknadel fallen hören.

2. Viel zu spät kommen

Das akademische Viertel knapp zu überschreiten ist eine Sache, noch ein weiteres anzuhängen, eine ganz andere. Denn dann ist das Seminar schon in vollem Gange und man platzt mitten in eine konzentrierte Phase hinein. Noch unangenehmer wird es, wenn der Dozent bockig darauf reagiert.

3. Ausdruckslose Referate

Studenten-Referate zeugen selten von Qualität. Einige schaffen es jedoch, dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen und distanzieren sich gepflegt von jederlei Anspruch an sich selbst. Der Fremdscham-Faktor ist hier besonders hoch.

4. Aufrufen nach Liste

Wieder nicht gelesen und die Aufgaben auch nicht gemacht. Darum sitzt man 90 Minuten wie das Häschen in der Grube und betet, dass das Nichtwissen nicht auffliegt. Ganz furchtbar wird es, wenn der Dozent Russisch Roulette spielt und einfach einen Namen auf der Liste aufruft. Georg Bussler? Peng! Tot.

5. Der Handyton ist noch an

Du bekommst einen Anruf und dein peinlicher Jamba-Crazy-Frog-Klingelton ertönt. Alle hören es und amüsieren sich, während du unbeholfen und hektisch versuchst den Anruf zu blocken. Auch unangenehm: Du klappst während des Seminars deinen Laptop auf und es läuft noch irgendein YouTube-Video in voller Lautstärke.

6. Falscher Raum

Besonders gefährlich am Anfang des Semesters, wenn man einen Zahlendreher der Raumnummer im Kopf hat. Unangenehm wird es, wenn du das bis zum Seminarbeginn nicht raffst und erst die Startfolie zum Thema „Bibelkunde AT“ den Uups-Moment hervorruft. Der Augenblick, dann peinlich berührt und entschuldigend den Raum zu verlassen, lässt den Kopf schon mal rot anlaufen.

7. Das Exempel

Du wirst aufgefordert, irgendeinen Sachverhalt zu erklären, der eigentlich Basiswissen ist. Unangenehm wird es, wenn du keine Ahnung hast und herum stammelst. Und grauenvoll, wenn der Dozent ein Exempel an dir statuiert und dich komplett auseinandernimmt und all dein Sein vor versammelter Truppe in Frage stellt.

8. Unmotivierte Gruppen- oder Partnerarbeiten

Der Dozent will sich nicht lumpen und hat sich die Evaluation zu Herzen genommen. Das Studentenvolk giert nach besserer Didaktik und mehr Methodik! Darum Gruppenarbeit! Aber man kann es uns nicht recht machen und so sitzen wir an einem Tisch, klären die Aufgabe in drei Minuten und daddeln dann verlegen mit dem Handy, weil uns eine anderweitige Interaktion mit unseren Kommilitonen sozial überfordert.

9. Die vergessene Seite

Du musst vor das Plenum treten und ein Referat halten. Natürlich greifst du zur Veranschaulichung auf die Nutzung des Beamers zurück. Dumm nur, dass du vergessen hast, dein Emailfach zu schließen und als Erstes deine anmaßende Nachricht an deinen Referatspartner groß und breit zu sehen ist, in der du deinen anwesenden Dozenten als „Idioten“ beschimpfst. Schlimmer kann es nur werden, wenn du deine schmutzigen Porno-Seiten noch offen hast.

10. Methodische Gruppenspiele zur Auflockerung

Auch hierbei hat sich jemand etwas Schönes bei gedacht, um dem Seminar Abwechslung zu verleihen. Und selbstverständlich wird die Methode des Gruppenspiels mit ignorantem Desinteresse abgestraft. Wir Studenten fühlen uns zu erwachsen und sind uns untereinander zu fremd, um irgendwelche gemeinschaftlichen Lockerungsübungen zu machen. Spürbarer Widerwille und Scham lassen die Methode für den Didaktiker am Strand der unangenehmen Situationen branden.

 

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