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Sharing is caring: Das geht auch in Rostock!

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Teilen macht glücklich – das hat eine Lübecker Studie ergeben. Teilen wir Etwas mit anderen Menschen, belohnt uns unser Gehirn im Gegenzug mit Glücksgefühlen. Kein Wunder also, dass die sogenannte Sharing Economy gerade den Gipfel ihrer Möglichkeiten besteigt. Tauschen und Teilen scheint das neue Wirtschaftssystem unserer Welt zu sein. Und die andere Hälfte der Torte ist unsere Währung. Tatsächlich teilen immer mehr Menschen, darunter auch wir Studierenden. Wir bemerken, dass Besitzeigentümer eigentlich gar nicht mehr von großem Wert sind, viel mehr geht es darum, dass wir alles benutzen können, was wir wollen. Dabei sparen wir nicht nur eine Menge Geld, wir bekommen auch die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und Freundschaften zu schließen. Das Teilen entwickelt sich immer mehr zum Haben und auch in Rostock gibt es bereits einige Dinge, die wir teilen können.

Autos und Fahrräder

Car- und Bike-Sharing ist eine der genialsten Erfindungen seit jeher. Wir schonen die Umwelt, müssen uns dabei aber nicht einschränken. Die zwei Rostocker Küstenjungs Jakob und Adrian haben YourCar ins Leben gerufen – ein Carsharing-Portal, bei dem man sich nach Registrierung mit einer Karte Zugang zu einem der Fahrzeuge verschaffen kann und das jederzeit. Nach dem gleichen System funktioniert auch Rostock-Bike, bei dem man sich ganz entspannt ein Fahrrad schnappen und losradeln kann.

Foto: yourcar.carsharing.rostock

Lebensmittel

Food-Sharing ist effektiv und toll zugleich. Insgesamt konnten bereits über 11 Millionen Kilogramm Lebensmittel gerettet werden. Wie oft schaut man in den Kühl- oder Küchenschrank und sagt sich: „Das esse ich eh nicht mehr“. An Wegschmeißen ist nicht mehr zu denken, denn man kann es ja teilen. Und dazu verhelfen uns die sozialen Netzwerke mit ihren genialen Gruppen, wie z.B. die Lebensmittelretter Rostock, Food-Sharing Rostock oder der Umsonst-Laden, in den man seine überschüssigen Lebensmittel abgeben kann.

Leckerbissen bei den Lebensmittelrettern Rostock

Klamotten

Berlin und Online-Portale, wie Kleiderkreisel, haben uns gezeigt, wie hip es sein kann, Klamotten aus zweiter Hand zu ergattern oder sie in zweite Hand zu geben. Rostock kann da schon längst mithalten. In der Facebook-Gruppe Verschenks Rostock findet man so einige Schätze. Außerdem finden regelmäßig Tauschpartys, wie der Tauschrausch oder der Stoffwechsel statt.

Der letzte „Stoffwechsel“ im LT-Club

Wissen

Wissen kann man nicht anfassen, es zu teilen, geht jedoch genauso gut. Wir als fleißige Studierende sollten uns also zusammentun und unser Wissen vergrößern, indem wir es teilen. Dies geht beispielsweise durch das Weitergeben von Mitschriften, Büchern, Referatsaufzeichnungen und Präsentationen. Das kindische ‚Guck-Dir-bloß-nichts-von-mir-ab‘ können wir also ganz gepflegt zu Hause lassen.

Viel Wissen auf einem Haufen.
Foto: jana.lck auf Instagram

Couchen

Viele von Euch teilen sich bereits eine gemeinsame WG. Darüber hinaus gibt es bekannte Plattformen, wie airbnb und Couchsurfing, in denen Rostock bereits stark vertreten ist. Auf Couchsurfing.de gibt es bereits 3488 Couchen, die in unserer Stadt zur Verfügung stehen. Warum also nicht mal einen Schlafplatz anbieten – viele werden es uns danken und es bietet eine schöne Möglichkeit, interessante Menschen kennenzulernen und im Gegenzug vielleicht mal deren Couch zu benutzen.

Mitgliedschaften

Wer kennt es nicht, das berühmte Netflix-Abo, das brüderlich geteilt wird. Das ist eine gute Sache, finden wir. Darüber hinaus könnt ihr euch ebenfalls zusammenraufen, um eine gemeinsame Zeitung zu abonnieren oder einen Spotify-Account zu gründen.

Arbeitsplätze

Eine weitere geniale Erfindung sind die sogenannten Co-Working-Spaces, eine Art Büro, in denen mehrere Unternehmen, häufig Startups, unter einem Dach arbeiten und auch oft voneinander profitieren und sich austauschen können. Beispiele aus Rostock sind Gusti Leder, Fahrradjäger und Pipesbox, die zusammen im stylischen E-Werk arbeiten. Außerdem gibt es den projekt:raum am Hafen, ebenfalls ein Co-Working-Space.

Das E-Werk als Co-Working-Space

Ein Fun-Fact zum Schluss: In Linz ging im Jahr 2016 eine App online, bei der man seine Haustiere mit Anderen teilen kann. Alle, die kein eigenes Haustier besaßen, konnten sich durch Pettogether wenigstens stunden- oder tageweise ein Tier leihen und dieses betüdeln. Verrückte Idee!

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