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Kein Geheimnis: Alkohol, Tabak und Übergewicht nehmen uns Zeit weg

in Allgemein/Gesundheit! von

Wir haben eine gute und eine schlechte Nachricht…
Die gute Nachricht: Um länger zu leben, braucht ihr nicht viel Geld auszugeben. Die schlechte Nachricht: Ihr dürft nicht rauchen, saufen oder faul sein. Also dürft ihr praktisch kein Student sein. Verdammt!

Das Max-Planck-Institut aus Rostock hat gemeinsam mit der Universität Michigan die Daten von 14.000 US-Amerikanern ausgewertet. In der Fachzeitschrift Health Affairs veröffentlichten sie die Ergebnisse, die uns Studenten erzittern lassen.

Wer nie geraucht hat oder übergewichtig war, der gewinnt am meisten: 4 bis 5 Jahre beschwerdefreie Zeit (gegenüber dem Durschnitt). Moderater Alkoholkonsum ist dabei sogar erlaubt. Viel Spaß an unsere Leser, die jetzt fix anfangen zu googeln, was denn „moderater Alkoholkonsum“ ist.

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Wer nicht an den Alkohol denkt, der rauft sich wahrscheinlich die Haare: Entweder weil er bereits übergewichtig ist oder raucht, beziehungsweise übergewichtig war oder geraucht hat. Oder beides. Aber wie genau verändert denn der Lebensstil die Lebenserwartung?

Alkohol: Mehr als moderater Alkoholkonsum führt sowohl zu weniger Lebensjahren, als auch zu mehr Beschwerden im Alter.

Rauchen: Weniger Lebensjahre, aber kaum Beschwerden im höheren Alter.

Übergewicht: Weniger Lebensjahre, in denen auch noch zusätzlich Beschwerden auftreten.

Was kann ich gewinnen?

Bis zu zwölf Jahre! Bei Frauen, die weder rauchten, noch exzessiv Alkohol tranken oder übergewichtig waren, überstieg die Lebenserwartung die der dicken, saufenden Schlote um 12 Jahre! Bei Männern waren es immerhin 11. Natürlich gilt dies vor allem für die untersuchte US-Bevölkerung, aber wir kommen nicht umher zu denken, dass es uns ähnlich gehen könnte.

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„Ein mäßig gesunder Lebensstil reicht aus, um in diesen Genuss zu kommen. Zu vermeiden zu dick zu werden, nicht zu rauchen und Alkohol nur mäßig zu konsumieren, ist kein unrealistisches Ziel.“

Das ist die Meinung von Herrn Myrskylä vom Max-Planck-Institut. Er möchte mehr Investition in Prävention. Finden wir gut. Wir sollten uns um die nächste Generation kümmern. Allerdings sind wir von StudentsStudents auch keine Moralapostel und werden euch daher keine Vorschriften zu eurem Lebensstil machen. Viel mehr möchten wir hiermit noch einmal aufmerksam machen. Denn wer die wochenlangen Hausarbeit-Pizza-und-Nudeln-Orgie anschließend mit drei Wochen feuchtfröhlicher Party bejubelt, dem droht vielleicht bei der nächsten Kippe schon ein ernsthafter gesundheitlicher Schaden. Das sind Prüfungen aber unserer Meinung nach nicht wert.

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Wer nicht sein ganzes Leben umkrempeln will, sich aber trotzdem Sorgen macht, der kann schon mit kleinen Veränderungen etwas für die Gesundheit tun. Der Klassiker: Öfter mal die Treppe nehmen. Spätestens wenn im Bebel-Tower mal der Fahrstuhl ausfällt, werdet ihr es euch selbst danken. Immer gut: Wasser trinken. So einfach kann Gesundheit sein. 2 Liter plus sind mit etwas Übung locker zu schaffen. „An apple a day keeps the doctor away“ heißt es im Englischen. Wer keine Zeit für einen Ernährungsplan oder eine Beratung vom Arzt hat, der kann schon mal mit einem Apfel am Tag anfangen. Den kann man auch super mit in die Uni nehmen. Jetzt folgt eigentlich noch das Klischee des ausreichenden Schlafes. Aber viele von euch befinden sich gerade in der Prüfungsphase, also ist das wohl ein Tipp für die Zukunft: Acht Stunden erholsamer Schlaf wären ideal.

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Was macht ihr, um im Studium auf eure Gesundheit zu achten? Und habt ihr hilfreiche Tipps für eure Kommilitonen? Sagt es uns in den Kommentaren!

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