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Das KTV-Dinner: Ein Vorbild Rostocker Esskultur

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Was ist die Freude groß, wenn mal jemand für uns kocht – keine Ravioli aus der Dose, sondern ein leidenschaftliches, in Perfektion vollendetes 3-Gänge-Dinner. Vorspeise, Hauptgang und Dessert. Was wäre, wenn ihr mit der Person, die euren Gaumen so sehr verwöhnt, vorher noch nie etwas zu tun hattet und zum ersten Mal kennenlernt?

Gabel
Teilen macht Spaß

Gemeinsames Essen verbindet, das weiß auch das Organisationsteam vom KTV-Dinner und darum versucht es, all das in die Tat umzusetzen. An diesem Samstag (10. Juni) wird das KTV-Dinner zum sechsten Mal in Rostock stattfinden. Und die Teilnehmerzahl spricht für sich. Diese Aktion stößt auf große Beliebtheit. Aus allen Altersgruppen finden sich eifrige Köche und Gastfreunde zusammen, um in 2er Kochteams sich gegenseitig zum Drei-Gänge-Menü einzuladen und einen netten Abend mit Leuten aus der Nachbarschaft zu verbringen, die man vermutlich noch gar nicht kennt.

Abendmahl
Jesus beim letzten Abendmahl

Anschließend treffen sich alle Teilnehmer im Café Käthe, um sich bei dem einen oder anderen Getränk über ihre geschmacklichen Erlebnisse auszutauschen und neue Bekanntschaften noch weiter zu vertiefen. Gemeinsam kochen, essen und trinken – Socializing at its best. Das hat damals schon Jesus verstanden.

Der Gedanke des KTV-Dinners ist doch ein recht simpler und ein ebenso schöner. Die Anmeldefrist ist nun leider schon vorbei, doch seid nicht traurig, wenn ihr dieses Jahr nicht teilnehmen konntet. Diese Veranstaltung läuft gut und findet sicher auch noch ein weiteres Mal statt. Und bis dahin hindert euch nichts daran, ein „Perfektes Dinner“ selbst zu gestalten. Klopft nebenan bei euren Nachbarn, denen ihr immer nur flüchtig im Treppenhaus „Hallo“ sagt und lernt sie kennen. Oder veranstaltet einfach ein solches Dinner mit euren Freunden.

Ausnahmsweise mal keinen Döner oder Pizza auf der Couch bei einem Trashfilm à la „Sharknado“. Nein, ihr zwängt euch in einen feinen Zwirn, ladet eure Nachbarn oder Freunde ein, bekocht sie – natürlich mit der Absicht später selbst bekocht zu werden – und lernt jene, die ihr kennt, noch besser kennen oder jene, die ihr nicht kennt, überhaupt erstmal kennen.

Dinner 1
Sieht lecker aus. Schmeckt auch gut.

Ein super Anlass, um mal die Bude aufzuräumen, endlich mal die Ratten aus der Küche zu fegen und vor allem Staub zu wischen. Den Gestank kriegt ihr mit ordentlichem Lüften auch aus den vier Wänden. Und schon steht einem famosen Abend nichts mehr im Wege.
Der Spielraum, wie so etwas gestaltet werden kann, ist groß. So könnte das Dinner als Duell mit gegenseitiger Bewertung angelegt werden oder es gibt Themen- oder Mottoabende. Schmeißt vielleicht einfach mal etwas gehobener den Grill an. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Am Ende geht doch wirklich nichts über ein richtig schönes Abendessen, das mit Liebe zubereitet wurde. Gebt dem Rippenbraten vorher noch ein Küsschen, bevor es in den Ofen geht, richtet die Teller an als sei jede Portion ein Kunstwerk und serviert es elegant wie ein Eiskunstläufer – denn vergesst nie: Das Auge isst mit. Essen ist Ästhetik und in seiner Urform ein gesellschaftliches Ereignis, so wie einst bei Jesus – und beim KTV-Dinner.

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