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Wege aus dem Semestertief

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Wann sind die Hörsäle am vollsten? In der ersten und in der letzten Woche. Doch was geschieht eigentlich dazwischen? Studierende sind unterdurchschnittlich oder gar nicht motiviert und begehen Semester für Semester die gleichen Fehler. Am Ende stehen der Zeitdruck und die Panik und die Selbstzweifel und die Abbruchgedanken und die Erfolglosigkeit und die Einsamkeit und der Tod. Okay, so weit muss es ja nicht kommen. Daher folgen jetzt ein paar Motivationsgedanken für diesen ereignislosen Mittelteil des Semesters.

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Tagebuch

Im Idealfall führt ihr ein Tagebuch und könnt ein paar Monate zurück blättern. Dann werdet ihr nämlich lesen, wie verzweifelt ihr in der letzten Prüfungsphase wirklich wart. Und wie sehr ihr euch gewünscht habt, ihr hättet eher angefangen. Also warum tut ihr eurem zukünftigen Ich nicht den Gefallen und wartet dieses Semester nicht bis zum letzten Moment?

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Planung

Die Sonne scheint, die Seminare werden ausgesessen, die Freunde eingeladen, das Bier gekühlt. Ach ja, irgendwann kommen mal Prüfungen oder so. Aber so schlimm wird das schon nicht. Doch wird es! Das können wir garantieren, ohne zu wissen, was ihr eigentlich studiert! Und wenn ihr ehrlich mit euch seid, dann wisst ihr es auch. Aber um es sich wirklich deutlich zu machen, kann ein Plan helfen. Schreibt auf, wann eure Prüfungen sind, zu welchem Thema und wie hoch der Aufwand sein wird. Das Gleiche gilt natürlich für Hausarbeiten, bei denen es nicht schaden kann, sich auch jetzt schon über mögliche Themen zu informieren. Eine Übersicht verhindert keine Prokrastination, aber sie kann den Schock abwenden, der unweigerlich kommen wird, wenn ihr eure Pflichten ignoriert.

Freunde

Jeder wünscht sich doch, er wäre fleißiger. Also spannt eure Freunde gleich mit ein. Plant den gemeinsamen Abend am Stadthafen, aber setzt euch vorher für zwei Stunden zusammen in die Bibliothek. Redet nicht nur über irgendwelche Möchtegern-Sänger-Youtube-Menschen, sondern diskutiert am Strand schon mal die These für eure Hausarbeit.

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Motivation

Wenn die Alternative völlige Untätigkeit ist, dann helfen schon zwei Stunden in der Woche dabei, überhaupt in den Tritt zu kommen. Wie ihr diese zwei Stunden schafft, ist eigentlich egal. Manch einer muss sich die Stellenbeschreibungen für seinen Traumjob durchlesen. Ein anderer guckt sich schicke Autos an, die er sich nur leisten kann, wenn er seinen Abschluss schafft. Wieder andere lassen sich durch unbewegte oder bewegte Bilder motivieren. Aber Vorsicht: Wer Motivationsvideos bei Youtube schaut, landet ganz schnell bei einem Tutorial für das Bauen von Tischbrunnen und dann kann man das Lernen ohnehin vergessen.

Sommer planen

Für all diejenigen, die wir unter Punkt vier nicht bei Youtube verloren haben, nun der letzte Hinweis: Plant euren Sommer. Geht auf Festivals (HIER gibt es unseren Festivalplaner), besucht alte Freunde, fahrt abends an den Strand und erst morgens wieder nach Hause, habt eine Sommerliebe, fahrt in ein Camp und trefft dort auf euren Zwilling, von dem ihr nichts wusstet, und schmiedet einen Plan, um eure Eltern wieder zusammenzubringen…aber wir schweifen ab.

Worauf wir eigentlich hinaus wollen ist, dass niemand Lust hat, sein Strandsemester in der Bibliothek oder der eigenen Bude zu verbringen. Doch wer jetzt gar nichts für die Uni macht, der wird in der Prüfungsphase nicht drum herum kommen. Dann müsst ihr auf die Nachrichten eurer Freunde mit „Muss lernen“ und „Sorry kann nicht“ antworten. Das tut weh.

Mitte Juni steigt eine große Party? Bis dahin müsst ihr euer Referat fertig haben. Ende Juni ein Festival? Wie viel entspannter wäre das, wenn man da schon die Gliederung für seine Hausarbeit fertig hat. Im Juli kommt der Jugendschwarm zu Besuch? Da will man doch ganz lässig jeden Spaß mitmachen können, weil man den Stoff für die Klausur schon seit Wochen Tag für Tag lernt.

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