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Die Geschichte eines Erstis oder: Wie Ihr Ostsee aus der Steckdose bekommt

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Das Schöne am Campustag: Als Erstsemester-Studierende/r werden quasi alle Fragen zum Studium, Wohnung und das ganze Leben in der neuen Stadt an einem Tag beantwortet. Die erste eigene Wohnung und ein fremdes Umfeld ohne die Eltern soll einfach gemacht werden – ist die Umstellung so schon nervenaufreibend genug. Deshalb hat die Stadtwerke Rostock AG unsere Standbesucher am Campustag mit Informationen zu ihren Stromangeboten versorgt. Der Stromanbieter versorgt uns nun mit der Geschichte eines Rostocker Erstis über die Ostsee aus der Steckdose, die vermutlich gerade in diesem Moment fast allen der mehr als tausend neuen Erstsemestern passiert. 

Ich will Meer!

Gastautor: Felix (20), Erstsemester-Student in Rostock

Vom Ruhrpott an die Küste. Neu-Student Felix (20) erzählt von seinem Start in der Hansestadt und warum nicht nur WG-Kater Fred allen Grund zur Freude hat.

Seitdem ich vor kurzem endlich Hotel Mutti im guten alten Ruhrpott verlassen hab, ist alles anders. Jetzt muss ich nicht nur mein Studium selbst durchplanen, auch die WG-Suche und der deutsche Bürokratie-Wahnsinn mussten von mir alleine gemeistert werden und ja, auch die Nahrungsaufnahme (wie werde ich Muddis Schinkenbegräbnis vermissen!). Plötzlich sieht man die einfachsten Dinge mit ganz anderen Augen.

Dass es meinen neuen Mitbewohnern Anna und Ben auch so geht, hat sich schnell rausgestellt. Putzplan, Mietkosten aufteilen, WLAN besorgen – alles kein großer Akt, aber muss halt gemacht werden. Der einzige aus unserer Runde, für den das Leben in der schönsten Stadt an der Küste eh schon absolut entspannt ist, ist  WG-Kater Fred. Der chillt den ganzen Tag auf dem Fensterbrett und beobachtet die lässigen Hipster in der KTV.

Und dann kommen die Dinge, die man so als Neu-Student überhaupt nicht auf dem Kasten hat, weil sie einem, so ist es bei mir zumindest, völlig egal sind oder besser gesagt waren. Meine Mitbewohnerin Anna ist da anders. Als wir neulich in unserer Chill-Lounge zusammen saßen, fragte sie, die modisch-spartanische Zimmerbeleuchtung an unserer Altbau-Decke anstarrend: „Woher kommt eigentlich unser Strom?“

Wie gesagt, über manche Dinge macht man sich einfach keinen Kopf, bis man mit einem Dreifachsalto über sie fällt. Schließlich lief das Licht schon, als wir den Mietvertrag unterschrieben haben. Und ehrlich gesagt, was soll man sich beim Strom schon den Kopf zerbrechen. Stecker rein, Saft an, läuft. „Aus der Steckdose“ war dann meine eher ironisch gemeinte Antwort für WG-Oberhaupt Anna.

Ich konnte an ihrem Blick – die Augen leicht zusammen gekniffen, den Mund zum Schmollen angesetzt- schon ahnen – dass sie sich damit nicht zufrieden geben wird und brachte das Thema bei der wöchentlichen freiwilligen Pflichtrückmeldung bei meinen Eltern zur Sprache. „Den müsst ihr doch anmelden“, schimpfte meine Mom am Telefon, noch halb den Mund mit ihrem Mittag (Schinkenbegräbnis?) gefüllt und den Füßen schon wieder fast im nächsten Meeting. Später kam eine kurz WhatsApp hinterher, wir sollten mal zu den Stadtwerken gehen, die soll es ja in jeder etwas größeren Stadt geben.

Wir mussten nach unseren nicht mal suchen, die Rostocker Stadtwerke kamen mehr oder weniger zu uns. Am Campustag bekamen wir verschiedene Give-Aways zugesteckt, darunter einen Flyer: „Bei uns gibt es Meer!“. Absolut richtig, dachte ich mir. Es gibt doch nicht besseres als dort zu wohnen, wo andere Urlaub machen. Ich falle aus der Tür und kann nach 20 Minuten mit dem Rad das Leben an der Ostsee genießen.   

Wenn es nicht meine Mitbewohnerin Anna gäbe. Die hat unser Stromproblem nicht vergessen und sich verschiedene Angebote eingeholt. Ich fühlte mich wie in die Jury einer dieser nervigen Castingsshows katapultiert. Ganz ehrlich: Letztendlich soll Strom wenig kosten und einfach fließen. Auch das sieht Anne wieder anders. Anne ist aber auch „Bio“, wie man so schön sagt. Erneuerbare Energien, „Atomkraft – nein danke“, der Klimagipfel in Paris: Alles voll ihr Ding. Ben, mein anderer Mitbewohner, will aber nicht ständig mit Post zugeschüttet werden –  Angebote hier, jetzt da wechseln, „Bitte seien Sie dann und dann für zwölf Stunden zuhause, sodass wir innerhalb von zwei Minuten den Zählerstand ablesen können“. Der Junge ist absolut im digitalen Zeitalter angekommen und ohne Online-Konto geht schon mal gar nichts.

Dann fiel mir wieder der Flyer ein. Bei uns gibt es Meer. Den hätte ich nie mit einem Stromanbieter in Verbindung gebracht. „Ressourcen –und umweltschonend“, stand dort. Anna war begeistert. „Online Portal und Self-Service“, klar, dass Ben da gleich sein Smartphone zückt. „Strom von der Küste“. Strom vom Meer. Ich will Meer.

Naja und siehe an, Problem gelöst: Jetzt haben wir nicht nur die Ostsee vor der Tür, sondern quasi  in der Steckdose. Und alle sind nun wirklich zufrieden. Auch Fred, der chillt jetzt nämlich auch noch am Fenster, wenn es draußen schon längst dunkel ist und wir diese kleinen Steckdosen-Lampen mit unserem Strom von der Küste einfach die ganze Nacht laufen lassen können. Übrigens wollen wir jetzt auch einen WG-Account zum Streamen. Netflix oder Amazon Prime, jemand eine Idee?

Tipp: Wir von StudentsStudents Rostock empfehlen Amazon Prime, denn als Studierende/r bekommt man dort einen Account ein ganzes Jahr gratis. Wenn das Jahr abgelaufen ist (was manchmal etwas länger als ein Jahr dauert, bis Amazon Prime es merkt) und der Anbieter das fällige Geld für den ersten kostenpflichtigen Monat abbucht, reicht eine kurze Mail mit einer Kündigung – und das Geld wird sogar zurückerstattet.

Die Stromangebote der Stadtwerke Rostock AG für Studierende findet Ihr hier.

Wir danken der Stadtwerke Rostock AG für diesen Beitrag und die Zusammenarbeit. 

Studentin Lisa Nagel (24) hat's schon raus: Am Campustag 2016 besuchte sie unseren Stand und informierte sich über das Stromangebot der Stadtwerke Rostock AG.
Studentin Lisa Nagel (24) hat’s schon raus: Am Campustag 2016 besuchte sie unseren Stand und informierte sich über das Stromangebot der Stadtwerke Rostock AG.

 

 

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