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Wie Du das Ende des Monats mit 10 Euro überlebst, Teil I

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Am Ende des Geldes ist noch so viel Monat übrig? Wir kennen das.
Am Ende des Geldes ist noch so viel Monat übrig? Wir kennen das.

Nein, Du musst nicht zur örtlichen Tafel und auch nicht Dein eigenes WG-Zimmer untervermieten. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder Du kommst spontan (und legal) an Geld (Teil I) oder du akzeptierst deine Situation und planst dein restliches Geld (Teil II). In Teil I erfährst Du, wie Du spontan zu Geld kommst.

Teil I: Spontanes Geld

Blutspenden

„Mein Körper ist mein Kapital!“ Hat Heidi Klum mal gesagt. Das Paradigma kannst du auch anwenden – wie das ohne Modelmaße geht? Verkaufe dein Blut! Bei örtlichen Blutspendediensten kannst du dir spontan und innerhalb von 1-2 Stunden 20 Euro und ein Essenspaket verdienen. Wenn du schon einmal blutspenden warst, kannst du sogar wöchentlich Plasma spenden (20 Euro) oder circa zweiwöchentlich Thrombozyten (60 Euro). Dabei tust du sogar etwas Gutes, denn alle Kliniken in ganz MV profitieren davon und benötigen dein Blut dringend für ihre Patienten.

Das Mittelhochdeutsch-Buch aus dem dritten Semester verkaufen

Es gibt schwarze Bretter oder Verkaufsportale, auf denen du deine alten Bücher recht schnell verkaufen kannst. Vielleicht hast du sogar noch welche aus der Schule? Das gleiche gilt für alte Technik, Klamotten, CDs, DVDs und sonstige „Staubfänger“, wie unsere Mütter sie nennen würden.

Für die akute Notsituation

Das Studentenwerk Rostock gewährt in Notsituationen ein zinsloses Sozialdarlehen. Dabei entscheidet ein Vergabeausschuss schnell („denn eine Potenzierung der Schwierigkeiten soll vermieden werden“), ob du für das Darlehen infrage kommst. Das Darlehen kann bis zu 800 Euro betragen. Wichtig ist, dass du unverschuldet zahlungsunfähig bist. Wenn du also einfach nicht genug Geld hattest für all die Bücher, die du für die Uni anschaffen musstest oder deine Waschmaschine an Altersschwäche gestorben ist und du dadurch erhebliche Unkosten hast, ist das unverschuldet.

Nimm einfache Kurzaufträge an

Auf www.mylittlejob.de kannst du dich mit einem kurzen Wissenstest leicht anmelden und dir eine Aufgabe aus dem vorhandenen Auftragspool aussuchen. Von Produktbeschreibungen für Online-Supermärkte über Kurzgeschichten und Interview-Abschriften ist alles dabei. Das Geld dafür kannst du dir jederzeit überweisen lassen.

Verkaufe deine Studienarbeiten

Die Hausarbeit über die intensive und extensive Dachbegrünung chillt in einem längst vergessenen Ordner? Lass sie frei! Auf www.grin.com kannst du deine Hausarbeiten mit der Note 3,0 und besser kostenlos publizieren und als Zahlungsart das Einmalhonorar von 10 Euro wählen. Das bekommst du zwar erst ab dem nächsten Quartal. Dann wirst du dich über das vergessene Geld freuen. Und zudem bist du nun Autor!

Sammle Pfand

Das Sammeln von Pfandflaschen hat einen negativen Beigeschmack. Allerdings können dir vier Flaschen, die andere übersehen oder liegengelassen haben, schon das Mittagessen retten. Das funktioniert übrigens auch in einigen Clubs mit Bechern/Gläsern.

Verkaufe Fähigkeiten

Was kannst du? Biete Nachhilfe in einem Fach deiner Wahl, Hilfe bei der Zitationstechnik, dem Korrekturlesen… es gibt viele hilflose Erstsemester, die das Tutorium zu ihrem Fach nicht verstanden haben. Du kannst dein Hilfsangebot auf ein schwarzes Brett stellen.

Unterwegs in der Stadt Geld verdienen

Mit Apps wie „Streetspotr“ kannst du kleine Aufträge annehmen, wie das Fotografieren von Sehenswürdigkeiten, und damit per PayPal ausgezahlt werden. Ein App-Test folgt bei uns in Kürze.

Kurzfristige Jobs

Zugegeben, das geht nicht ganz so schnell. Aber wenn du schon bei etwa Promotionsagenturen angemeldet bist, bekommst du spontan fast immer einen Job – zum Beispiel Flyer oder Gratiskuchen bei Ikea verteilen. Melde dich doch vorsorglich an, du kannst immer spontan Geld verdienen. Das geht zum Beispiel bei H2O Promotions, w. Holz Catering.

Für die Zukunft

Damit du dein Geld in Zukunft besser planen kannst, bieten sich Finanzplaner-Apps an. Gib in deinem Appstore einfach Finanzplaner ein und entscheide dich für eine. Die von der Sparkasse ist zum Beispiel super. Dort kannst du deine Einnahmen und Ausgaben monatlich nach Kategorie und mit Bemerkungen eintragen.

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